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Der lebende Leichnam
Details
Das Theaterstück Der Lebende Leichnam von L. N. Tolstoi (1828-1910) basiert auf realen Geschehnissen aus dem Jahre 1900, die nur dank dem hoch angesehenen Anwalt A. F. Koni ein glückliches Ende gefunden haben. Das Werk wurde erst 1911 veröffentlicht und erlangte rasch eine immense Berühmtheit. Die komplexen psychologischen Verstrickungen, innere Distanzierung und die Anspannung der eigenen Gefühle kennzeichnen das Stück.
Der Protagonist des Dramas Fedor Protasov ein charmanter, höfflicher und gewissenhafter Mann erkennt die Sinnlosigkeit seiner Existenz und versucht aus dem verhassten Leben, das auf Lügen aufgebaut ist, auszubrechen. Das Verlassen des Lebensumfelds und sogar das des Lebens sind die Hauptthemen des Stückes. Tolstoi macht viele Überlegungen, wie man eine Welt kreieren kann, in der man die innere Harmonie und Freiheit erlangt ohne dass sie durch die grausamen Gesetze der Gesellschaft reguliert wird.
Vermutlich hat er in diesem Stück seinen langersehnten Weggang aus der Familie vorausgesagt, den er erst 10 Jahre vor dem Tod vollziehen konnte.
Autorentext
Count Leo Tolstoy was born in 1828 at Yasnaya Polyana, in the Tula province, and educated privately. He studied Oriental languages and law at the University of Kazan, then led a life of pleasure until 1851 when he joined an artillery regiment in the Caucasus. He took part in the Crimean War and after the defence of Sebastopol he wrote The Sebastopol Sketches (1855-6), which established his reputation. After a period in St Petersburg and abroad, where he studied educational methods for use in his school for peasant children in Yasnaya Polyana, he married Sofya Andreyevna Behrs in 1862. The next fifteen years was a period of great happiness; they had thirteen children, and Tolstoy managed his vast estates in the Volga Steppes, continued his educational projects, cared for his peasants and wrote War and Peace (1869) and Anna Karenina (1877). A Confession (1879-82) marked a spiritual crisis in his life; he became an extreme moralist and in a series of pamphlets after 1880 expressed his rejection of state and church, indictment of the weaknesses of the flesh and denunciation of private property. His teaching earned him numerous followers at home and abroad, but also much opposition, and in 1901 he was excommuincated by the Russian Holy Synod. He died in 1910, in the course of a dramamtic flight from home, at the small railway station of Astapovo.
Klappentext
Das Theaterstück »Der lebende Leichnam« von Lew Tolstoi (1828 1910) basiert auf realen Geschehnissen aus dem Jahre 1900, wurde jedoch erst 1913 postum veröffentlicht und erlangte rasch einen immensen Bekanntheitsgrad. Der Protagonist des Dramas, Fedor Protasow, erkennt die Sinnlosigkeit seiner verlotterten Existenz, trennt sich von seiner Frau und täuscht einen Selbstmord vor, um ihr eine neue Ehe zu ermöglichen. Als der wohlmeinende Schwindel des »lebenden Leichnams« auffliegt, greift Fedor zu einem radikalen Mittel, um seine Frau und deren neuen Mann aus ihrer unhaltbaren Situation zu befreien. Vermutlich wurde Tolstoi zu dem Stück durch seine eigene angespannte Ehesituation inspiriert, aus der er sich erst unmittelbar vor seinem Tod lösen konnte.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Gewicht 136g
- Untertitel Drama
- Autor Lew Tolstoi
- Titel Der lebende Leichnam
- Veröffentlichung 01.06.2012
- ISBN 978-3-86267-544-9
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783862675449
- Jahr 2012
- Größe H200mm x B130mm x T8mm
- Herausgeber Europäischer Literaturverlag
- Anzahl Seiten 104
- Übersetzer August Scholz
- Auflage 12001 A. 1. Auflage
- Genre Historische Romane & Erzählungen
- GTIN 09783862675449