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Der Mord an Theo van Gogh
Details
Am 2. November 2004 wurde der Filmemacher Theo van Gogh ermordet. Der Attentäter ist ein Marokkaner, der in den Niederlanden geboren wurde und dort aufwuchs. Sein Bekennerschreiben, das er mit einem Messer an den Körper des Opfers heftet, läßt den radikalislamistischen Hintergrund der Tat erkennen. Er wird festgenommen und angeklagt.
Die Tat schockiert ganz Europa. Eine immer heftiger geführte Debatte über die Integration von Einwanderern flammt auf, das Schlagwort vom »Scheitern der multi-kulturellen Träume« beherrscht die Medien. Eine moralische Panik ist ausgebrochen.
Geert Mak hat die Geschichte dieser Panik aufgeschrieben und zugleich eine Streitschrift verfaßt, die in den Niederlanden starke Diskussionen hervorgerufen hat. Er zeichnet das Bild einer verunsicherten westlichen Gesellschaft, in der Angst zum Ratgeber wird und die humanistischen Werte unterzugehen drohen. Gleichzeitig erinnert er an die echte Aufgabe, Toleranz zu lehren mit allen dazugehörenden Konflikten.
Autorentext
Geert Mak, geboren 1946, war viele Jahre Redakteur des NRC Handelsblad und lebt nun als freier Publizist. 2008 wird ihm der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung verliehen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783518124635
- Auflage Deutsche Erstausgabe
- Übersetzer Marlene Müller-Haas
- Sprache Deutsch
- Genre Sachbücher Geschichte
- Größe H177mm x B108mm x T8mm
- Jahr 2005
- EAN 9783518124635
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-518-12463-5
- Titel Der Mord an Theo van Gogh
- Autor Geert Mak
- Untertitel Geschichte einer moralischen Panik
- Gewicht 108g
- Herausgeber Suhrkamp Verlag AG
- Anzahl Seiten 106
- Lesemotiv Auseinandersetzen