Der Netzzugang bei Briefdiensten in Deutschland und Großbritannien

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Details

Dieses Buch befasst sich mit der Problematik des Netzzugangs, dessen Ausgestaltung und Folgen für die Wettbewerbsentwicklung in den liberalisierten Briefmärkten Deutschland und Großbritannien. Der britische Briefmarkt wurde als Vergleichsland gewählt, da die britische Regulierungsbehörde mit Hilfe des Netzzugangs eine gegenläufige Marktöffnungsstrategie verfolgt. Die zentrale Fragestellung der Studie lautet: Existiert ein Trade-off zwischen einem Infrastrukturwettbewerb (End-to-End) und einem Netzzugangswettbewerb (Access)? Mit anderen Worten: Begründen die positiven Effekte eines Netzzugangs dessen regulatorische Forcierung oder überwiegen die Risiken eines verpflichtenden Netzzugangs im Hinblick auf eine nachhaltige Wettbewerbsentwicklung des Briefmarktes?
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen wird nach einem einleitenden Abschnitt, in dem der Liberalisierungs- und Regulierungsprozess des deutschen Briefmarktes nachvollzogen wird, zunächst eine theoretische Betrachtung des Netzzugangs im Briefmarkt angestellt, in der unabhängig voneinander die generelle Notwendigkeit einer gesetzlichen Netzzugangsregulierung sowie die ökonomischen Wirkungen eines Netzzugangs untersucht werden. Darauf folgt eine umfassende Darstellung der aktuellen Netzzugangsregime in den Vergleichsländern, in welcher die Netzzugangsmöglichkeiten, Teilleistungsentgelte und deren Regulierung beschrieben werden. Eine vergleichende Analyse der Regulierungsregime und der Wettbewerbsentwicklung beider Länder rundet diesen Abschnitt ab. Durch die konträre Wettbewerbsentwicklung beider Länder erfolgt im darauf folgenden Abschnitt eine Analyse der Chancen und Risiken eines verpflichtenden Netzzugangs in Bezug auf die Generierung von Innovationen und die Erfüllung von Nachfragerpräferenzen, die Aufrechterhaltung des Universaldienstes und einer zukünftigen Rückführung der sektorspezifischen Regulierung. Zum Abschluss der Studie werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und hieraus Handlungsempfehlungen für die weitere Regulierung des deutschen Briefmarktes abgeleitet.

Autorentext

Martin Pohl, Dipl.-Volksw., Jahrgang 1983, studierte an der Philipps-Universität Marburg mit erfolgreichem Abschluss im Jahr 2009. Während des Studiums lagen seine Schwerpunkte im Bereich der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik sowie der Finanzwissenschaft. Durch absolvierte Praktika in der Bundesnetzagentur sowie im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie erwarb sich der Autor fundierte Kenntnisse in der Wettbewerbs- und Regulierungsökonomie in den Sektoren Post und Telekommunikation. Mit der Motivation dieses Wissen zu erweitern und zu vertiefen, entstand die vorliegende Studie.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783836689304
    • Sprache Deutsch
    • Größe H270mm x B190mm x T6mm
    • Jahr 2010
    • EAN 9783836689304
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-8366-8930-4
    • Veröffentlichung 31.03.2010
    • Titel Der Netzzugang bei Briefdiensten in Deutschland und Großbritannien
    • Autor Martin Pohl
    • Untertitel Regulierungsrahmen, Wettbewerbsanalyse und Handlungsempfehlungen
    • Gewicht 213g
    • Herausgeber Diplomica Verlag
    • Anzahl Seiten 80
    • Genre Buchhandel & Bibliothekswesen

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