Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Der Orient der Deutschen
Details
In der wilhelminischen Ära des Deutschen Kaiserreichs vollzog sich im Kontext der konflikthaften Entwicklungen der »orientalischen Frage« und insbesondere der zunehmenden Entfremdung in den deutsch-englischen Beziehungen die Konstituierung des Bedeutungsraums »Orient«. In diesem Prozess spielte der Bankierssohn und Orientalist Max Freiherr von Oppenheim, der von 1896 an für dreizehn Jahre als Beobachter der islamischen Welt kommissarisch am deutschen Generalkonsulat in Kairo tätig war und später im Ersten Weltkrieg mit der Schaffung und Leitung einer »Nachrichtenstelle für den Orient« betraut wurde, eine zentrale Rolle. An ihm lässt sich idealtypisch zeigen, wie sich der »Orient« allmählich zu einem Idiom entwickelte, das für nahezu alle zeitgenössischen außenpolitischen Probleme, Ziele und Herausforderungen des Deutschen Reichs Antworten und Optionen bereithielt.
»[] Hanisch [hat] ein Standardwerk auf der Basis einer gewaltigen Quellenfülle vorgelegt.« Bernd Lemke, Neue Politische Literatur (2022) 67: 324327
Autorentext
Marc Hanisch, Dr. phil., war von 2005 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783593513379
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. A.
- Größe H215mm x B140mm x T38mm
- Jahr 2021
- EAN 9783593513379
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-593-51337-9
- Veröffentlichung 19.05.2021
- Titel Der Orient der Deutschen
- Autor Marc Hanisch
- Untertitel Max von Oppenheim und die Erfindung eines außenpolitischen Raumes (18961909)
- Gewicht 755g
- Herausgeber Campus Verlag GmbH
- Anzahl Seiten 620
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Neuzeit bis 1918