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Der serielle Konflikt
Details
Zur Jahrtausendwende etablieren sich TV-Serien als die großen Erzählungen ihrer Zeit. Doch wie verhandeln sie die Krisen und Konflikte jener Umbruchsjahre um 2000? Die These dieses Buchs lautet: Indem sie auch ihre eigenen Spannungsmomente narrativ fortwährend auf Dauer stellen, entwickeln Fortsetzungsgeschichten ein spezifisches Wissen darüber, wie Krisen verstetigt, Probleme verschleppt und nichtnachhaltige Konfliktlösungsroutinen dauerhaft institutionalisiert werden. Zeitgeschichtlich steht dieses Wissen im Kontext eines agonalen Denkens, das im Anschluss an Nietzsche gerade um 2000 wieder eine Konjunktur erlebte etwa im Burnout- und Erschöpfungsdiskurs, in der Debatte um Demokratietheorien, in der politischen Ontologie des Ausnahmezustands oder im Theoriecluster des Performativen. In einer Parallellektüre von TV-Serien und agonalen Denkfiguren entwickelt diese Studie eine Typologie von Erzählmustern, die das Konfliktwissen unserer Zeit bis heute prägen.
Autorentext
Stéphane Boutin Stéphane Boutin ist Literatur- und Kulturwissenschaftler, Redakteur bei der Zeitschrift figurationen und Studienprogrammkoordinator für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Gewicht 510g
- Untertitel Krisennarrative in der TV-Serie um 2000
- Autor Stéphane Boutin
- Titel Der serielle Konflikt
- Veröffentlichung 17.02.2025
- ISBN 978-3-0358-0739-4
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783035807394
- Jahr 2025
- Größe H199mm x B128mm x T34mm
- Herausgeber Diaphanes Verlag
- Anzahl Seiten 428
- Genre Fotografie, Film & TV
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- GTIN 09783035807394