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Der Stachel des Digitalen
Details
Die Digital Humanities verstehen sich gerne als disruptiven Einbruch in das Feld des Hermeneutischen. Die Geisteswissenschaften wiederum verdächtigen die Digital Humanities der Kolonialisierung ihrer Interpretationskunst durch szientifische Methoden. Beide verkennen jedoch, wie sehr die Formen des Digitalen in den traditionellen Kulturtechniken der Literalität vorgebildet sind. Es gibt eine embryonale Digitalität akademischer Praktiken lange vor dem Einsatz der ersten Computer. In dieser Perspektive werden die zeitgenössischen Digital Humanities zu einer sinnvollen Erweiterung der Geisteswissenschaften. Diese Einsicht setzt allerdings eine Korrektur am geisteswissenschaftlichen Selbstbild voraus, die Sybille Krämer in zwölf Thesen pointiert entfaltet.
Autorentext
Sybille Krämer ist Professorin für Philosophie an der Freien Universität Berlin im Ruhestand und seit 2019 Gastprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg. Im Suhrkamp Verlag sind zuletzt erschienen: Medium, Bote, Übertragung. Kleine Metaphysik der Medialität (2008) und Figuration, Anschauung, Erkenntnis. Grundlinien einer Diagrammatologie (stw 2176).
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel Geisteswissenschaften und Digital Humanities
- Autor Sybille Krämer
- Titel Der Stachel des Digitalen
- Veröffentlichung 13.08.2025
- ISBN 978-3-518-30055-8
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783518300558
- Jahr 2025
- Größe H176mm x B106mm x T15mm
- Gewicht 154g
- Herausgeber Suhrkamp Verlag
- Anzahl Seiten 251
- Auflage Originalausgabe
- Genre Geisteswissenschaften allgemein
- Lesemotiv Verstehen
- GTIN 09783518300558