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Der Tee der drei alten Damen
Details
Im Genf der 1920er sterben plötzlich Mitglieder exklusiver Kreise. Die Diagnose: Vergiftung. Der Kriminalfall: Ein einzigartiges Gebräu aus hoher Politik und toxischem Hexenkraut mit am Tisch indische Maharadschas, experimentierfreudige Psychologen, sowjetische Geheimagenten, ein mystischer Meister und die Gastgeberinnen, drei alte Damen.
Polizist Malan bewacht die nächtliche Einsamkeit eines Tramhäuschens, als ein eleganter Engländer auftaucht und sich schwankend seiner Kleidung entledigt. Im Genf der 1920er verhalten sich Mitglieder exklusiver Kreise plötzlich seltsam und sterben. Die Diagnose: Vergiftung. Der Kriminalfall: Ein einzigartiges Gebräu aus hoher Politik und toxischem Hexenkraut. Mit am Teetisch sitzen indische Maharadschas, experimentierfreudige Psychologen, sowjetische Geheimagenten, ein mystischer Meister und natürlich die Gastgeberinnen, drei alte Damen.
Schon Friedrich Glausers Krimi-Erstling verströmt das Aroma lustvoller Grenzüberschreitung und großer Menschenkenntnis.
»Erklärtermaßen sollte dies ein Schundroman mit Hintergründen werden. Obwohl dieser Roman von unwahrscheinlichen Begebenheiten, Irrungen, Wirrungen und allerlei Merkwürdigkeiten nur so wimmelt, kann man ihn in seiner Gänze kaum als Trivialroman abtun, dafür sind die erwähnten Hintergründe zu gewichtig. Zu diesen bietet der editorische Anhang reichliches Material, das unter anderem etliche Quellen, Inspirationen und tatsächliche Fakten aufdeckt.«
Vorwort
»Ein ganz eigenes Pulsieren: ungehorsam gegen den vorgegebenen Takt, Ruhelosigkeit und viel flackerndes Leiden.« Vogue
Autorentext
Friedrich Glauser, geboren 1896 in Wien als Sohn einer Österreicherin und eines Schweizers, führte ein rastloses Leben. Unzählige Orte und Stationen säumten seinen Weg, darunter Erziehungsheime, Gefängnisse und psychiatrische Kliniken. Friedrich Glauser lebte in Frankreich, Belgien und Italien, war lange Zeit morphiumsüchtig, verbrachte einige Jahre in der Fremdenlegion und nahm teil an der Dadaismus-Bewegung in Zürich. Er starb 1938 in Nervi bei Genua.
Klappentext
Als Glauser Geld brauchte, schrieb er seinen ersten Krimi - und gleichzeitig eine Parodie auf dieses Genre. Er läßt neben einer ganzen Anzahl fiktiver Personen auch vier Genfer Persönlichkeiten leicht verfremdet auftreten, die im doppelgesichtigen Genf zu Beginn dieses Jahrhunderts ihre mehr oder minder gewichtige Rolle spielten. Letzlich aber geht es im temporeichen und verwirrlich-bunten Cocktail aus Phantasie und Realität um die Frage nach dem Geheimnis, dem Mysterium schlechthin und nach den mannigfaltigen Mitteln zu seiner Erkenntnis.Daß dabei auch noch die hohe Politik hineinspielt, etwa mit dem Völkerbund, mit Ölfunden in einem indischen Randstaat und mit dem britischen und dem sowjetischen Geheimdienst, macht die Lektüre des Buches zum Vergnügen für all diejenigen, die Glausers feinsinnige Charakterzeichnung und Atmosphärengestaltung lieben.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Autor Friedrich Glauser
- Titel Der Tee der drei alten Damen
- ISBN 978-3-293-20334-1
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783293203341
- Jahr 2005
- Größe H190mm x B125mm x T25mm
- Untertitel Ein Genfer Kriminalroman. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Mario Haldemann. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Mario Haldemann. Ein Wachtmeister-Studer-Roman
- Gewicht 380g
- Auflage 4. A.
- Genre Krimis, Thriller & Spionage
- Lesemotiv Nervenkitzeln
- Anzahl Seiten 336
- Herausgeber Unionsverlag
- GTIN 09783293203341