Der Weg nach Oobliadooh

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Details

Fritz Rudolf Fries war einmal ein berühmter Schriftsteller.Sein erster Roman: ein früher avantgardistischer Höhepunkt aller Literatur der DDR.»Zwar haben wir es nicht mit einem Jazz-Roman zu tun, aber doch mit einem Roman voller Jazz, und das in einem Maße, wie es seitdem in keinem deutschen Roman wieder vorkommt, eines der bemerkenswertesten Bücher der deutschen Nachkriegsliteratur.« Jazzzeitung 2010Der Weg nach Oobliadooh, das virtuose Romanschelmenstück des damals 31-jährigen Fritz Rudolf Fries, führte nicht in die realsozialistischen Niederungen, sondern in die sprachartistischen Höhen der Literaturmoderne.»I knew a wonderful princess in the land of Oo-bla-dee« aus einer Songzeile des Bebop-Jazzers Dizzy Gillespie stammt das rebellische Sehnsuchtsmotiv zweier Außenseiter: Phantasie ohne Grenzen.*Es scheint heute fast noch weniger vorstellbar als damals, dass dieser Roman in der DDR verfasst werden konnte schreibt Helmut Böttiger in seinem großen Essay über Der Weg nach Oobliadooh. Der passte weder so richtig in die Zeit im Osten noch in diejenige im Westen es ist Zeit, diesen fulminanten Roman wiederzuentdecken.


Autorentext
Fritz Rudolf Fries wurde 1935 in Bilbao (Spanien) geboren, dort und in Leipzig wuchs er auf. 1953-58 studierte er Romanistik in Leipzig, arbeitete 1958-60 als Dolmetscher und Übersetzer aus dem Spanischen und Französischen und war von 1960-66 wissenschaftlicher Assistent an der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Seit 1966 lebt er in Petershagen bei Berlin. Er ist Mitglied des P.E.N. (Ost), der Akademie der Künste in Berlin und der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Unter anderem erhielt er 1991 den Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen und den Brandenburger Literaturpreis.

Klappentext

»I knew a wonderful princess in the land of Oo-bla-dee.«
Einer lautmalerisch verfremdeten und verspielten Songzeile des Bebop-Jazzers Dizzy Gillespie entstammt das Sehnsuchtsmotiv der jugendlichen Rebellen Arlecq und Paasch: Die Außenseiter träumen von »dekadenter« Musik und von Westlektüre, von einem Land, das nicht die DDR der Jahre 1957/58 ist. Phantasie ohne Grenzen; Arlecchino und Pasquariello.
Der Weg nach Oobliadooh, das fulminante literarische Debüt des damals 31-jährigen Fritz Rudolf Fries, spanisch aufgewachsener polyglotter und phantastisch verspielter Einzelgänger in der Leipziger Provinz, führte nicht auf den Weg nach Bitterfeld - in die sozialistische Literatur, vielmehr in die sprachartistische Moderne der Weltliteratur. Das virtuose Romanschelmenstück von Fritz Rudolf Fries kam - natürlich - nicht durch die Zensur, es erschien auf Vermittlung Uwe Johnsons in Frankfurt am Main.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Gewicht 564g
    • Untertitel Roman
    • Autor Fritz Rudolf Fries
    • Titel Der Weg nach Oobliadooh
    • Veröffentlichung 19.07.2012
    • ISBN 978-3-8477-0331-0
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783847703310
    • Jahr 2012
    • Größe H213mm x B121mm x T28mm
    • Herausgeber AB Die Andere Bibliothek
    • Anzahl Seiten 350
    • Auflage 1. Auflage
    • Genre Gegenwartsliteratur (ab 1945)
    • Lesemotiv Entspannen
    • GTIN 09783847703310

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