Der Zweite Weltkrieg in der Deutschschweizer Literatur

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Details

Im Kontext der Erforschung erinnerungskultureller Familien­romane stellt die Schweizer Literatur oftmals einen blinden Fleck dar. Trotz der besonderen Situation der Schweiz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden allerdings auch in Schweizer Familienromanen etablierte Geschichtsbilder kritisch hinterfragt. Anhand ausgewählter Beispiele von Christoph Geiser, Thomas Hürlimann und Urs Widmer wird gezeigt, welche Themen in Bezug auf die Rolle der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs behandelt, wie sie beschrieben und bewertet werden. Die untersuchten Familienromane sind zwischen den 1980er- und den 2010er-Jahren erschienen, einer Periode, in der sich das offizielle Geschichtsbild der Schweiz vom heroischen Widerstandsnarrativ löste und sich das Interesse komplexeren Erzählungen der Vergangenheit zuwandte. In der für das Genre typischen Verbindung von privater Familien- und öffentlicher Zeitgeschichte werden sowohl Konflikte als auch Zugehörigkeitsgefühle zwischen den fiktiven Familienmitgliedern sichtbar gemacht. Dabei werden der Zweite Weltkrieg und der Holocaust immer wieder zum Bezugspunkt für generationenübergreifende Fragestellungen hinsichtlich der Herkunft, der Identität und der Bedeutung der Erinnerung für die Zukunft. Wichtige behandelte Themenkomplexe sind dabei beispielsweise der latente Antisemitismus in der Schweiz sowie das Privat- und Alltagsleben der schweizerischen Bevölkerung zur Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Autorentext
Emily Eder hat Germanistik, französische Sprache und Literatur sowie Komparatistik an der Universität Freiburg im Üechtland und an der Universität zu Köln studiert.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783034017565
    • Sprache Deutsch
    • Auflage 1. A.
    • Größe H240mm x B160mm x T20mm
    • Jahr 2024
    • EAN 9783034017565
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-0340-1756-5
    • Veröffentlichung 19.06.2024
    • Titel Der Zweite Weltkrieg in der Deutschschweizer Literatur
    • Autor Emily Eder
    • Untertitel Erinnerungskulturelle Familienromane von Christoph Geiser, Thomas Hurlimann und Urs Widmer
    • Gewicht 528g
    • Herausgeber Chronos Verlag
    • Anzahl Seiten 232
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Sonstige Sprachliteratur

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