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Deutsch-chinesischer Waffenhandel (19221941)
Details
Asymmetrische Verhandlungen im postkolonialen China
Lili Zhu rekonstruiert die Geschichte des deutsch-chinesischen Waffenhandels zwischen 1922 und 1941 anhand deutsch- und chinesischsprachiger Quellen. Sie zeigt auf Basis verflechtungsgeschichtlicher und mikrogeschichtlicher Perspektiven, wie nach dem Ende des deutschen Kolonialismus alte koloniale Machtbeziehungen in neue Asymmetrien zwischen deutschen und chinesischen Verhandlungspartnern übersetzt wurden. Die Transformation des Waffenhandels von privatem Handel zu einem Staatsvertrag und wieder zurück wird quellenkritisch als eine Darstellungsstrategie der beteiligten Akteure, die sich oft in Grauzonen zwischen Staat und Privatwirtschaft bewegten, analysiert.
Autorentext
Lili Zhu studierte Geschichte an der Sun Yat-Sen Universität (Guangzhou) und Wirtschafts- und Innovationsgeschichte an der Universität Bamberg und promovierte über Global- und Verflechtungsgeschichte an der Universität Bielefeld.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Christof Dejung, Johannes Feichtinger, Antje Flüchter, Martin Lengwiler, Ulrike Lindner, Bernhard Struck, Jakob Vogel, Melanie Arndt
- Titel Deutsch-chinesischer Waffenhandel (19221941)
- Veröffentlichung 18.11.2024
- ISBN 978-3-412-53155-3
- Format Fester Einband
- EAN 9783412531553
- Jahr 2024
- Größe H231mm x B160mm x T29mm
- Autor Lili Zhu
- Untertitel Eine Verflechtungsgeschichte
- Gewicht 676g
- Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 330
- Herausgeber Böhlau-Verlag GmbH
- GTIN 09783412531553