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Die Autonomie des Rituals
Details
Warum machen Menschen Rituale? Weil sie wirken. Als sozialer Kitt oder zur Festigung sozialer Beziehungen. Weil es Spaß macht oder weil es den Göttern gefällt. Vor allem aber, weil sie eine Inszenierung von Beständigkeit sind. Indem der Mensch sich Ritualen unterwirft, bezieht er sich auf ihre Eigengesetzlichkeit. Und auf den (meist uneingestandenen) Sinn, Zeitlosigkeit zu inszenieren, um der Kontingenz des Lebens zu entgehen. In Ritualen kann man alle Motive verbergen, wenn man sich nur an die Regeln hält. Das Ritual zeigt auch hier seine Autonomie, die Anpassung bis hin zu Unterwerfung verlangt. Trotz aller Dynamik geht es im Ritual also um Bewahrung. Im Guten wie im Schlechten.
Autorentext
Axel Michaels war zunächst Direktor des Nepal Research Centre in Kathmandu, seit 1996 ist er Professor für Klassische Indologie an der Universität Heidelberg. Er erhielt u.a. den Manfred-Lautenschläger Forschungspreis und den Höffmann-Preis für interkulturelle Kommunikation. Er hat mehrere erfolgreiche Bücher zum Thema Buddhismus und Hinduismus veröffentlicht, bei Kröner »Geschichte und Kultur Nepals« (2018).
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Zimmermann
- Autor Axel Michaels
- Titel Die Autonomie des Rituals
- Veröffentlichung 24.05.2023
- ISBN 978-3-520-90012-8
- Format Fester Einband
- EAN 9783520900128
- Jahr 2023
- Größe H176mm x B110mm x T15mm
- Untertitel Eine transkulturelle Perspektive, Heidelberger Akademische Bibliothek 12
- Gewicht 150g
- Herausgeber Kroener Alfred GmbH + Co.
- Genre Kulturgeschichte
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 120
- GTIN 09783520900128