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Die Behandlung Schwerbehinderter im kirchlichen Arbeitsrecht der katholischen Kirche
Details
Das SGB IX gilt als Arbeitsschutzrecht grundsätzlich für alle Arbeitsverhältnisse, die dem deutschen Recht unterworfen sind. Allerdings ist auch im Arbeitsrecht zu berücksichtigen, dass den Kirchen in Art. 137 Abs. 3 WRV i.V.m. Art. 140 GG das verfassungsrechtliche Selbstbestimmungsrecht garantiert wird und kirchliche Arbeitgeber deshalb möglicherweise an bestimmte Regelungen des Arbeitsrechts nicht gebunden sind. Die Arbeit untersucht in diesem Kontext, inwieweit der staatliche Gesetzgeber durch das SGB IX als Arbeitsschutzrecht den Kirchen mitbestimmungsrechtliche Vorgaben machen kann bzw. inwieweit die Kirchen solche mitbestimmungsrechtlichen Regelungen selbst getroffen haben. Hierzu wird zunächst das Verhältnis des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts zum öffentlich-rechtlichen Arbeitsschutzrecht grundsätzlich und anschließend zum SGB IX im Besonderen analysiert. Im zweiten Teil der Arbeit wird auf die Behandlung Schwerbehinderter im kirchlichen Arbeitsrecht eingegangen und auf die Frage der konkreten Anwendbarkeit mitbestimmungsrechtlicher Regelungen des SGB IX im kirchlichen Bereich. Wesentliche Beteiligungsrechte der kollektiven Interessenvertretungen im SGB IX werden abschließend einzeln untersucht. Der Band wird herausgegeben von Prof. Dr. Jacob Joussen und Prof. Dr. Gregor Thüsing.
Autorentext
Kathrin Loewe, LL.M. oec. (geb. Müller) geboren in München im Dezember 1980, studierte in München Rechtswissenschaften und erlangte 2007 den akademischen Grad Master of Law (LL.M. oec.) in Köln. Ihre Wahlstation des Referendariats leistete sie 2008 in einer Kanzlei in San Francisco, Kalifornien, ab. Während der Promotionszeit arbeitete sie bereits Teilzeit als Rechtsanwältin in München.
Klappentext
Das SGB IX gilt als Arbeitsschutzrecht grundsätzlich für alle Arbeitsverhältnisse, die dem deutschen Recht unterworfen sind. Allerdings ist auch im Arbeitsrecht zu berücksichtigen, dass den Kirchen in Art. 137 Abs. 3 WRV i.V.m. Art. 140 GG das verfassungsrechtliche Selbstbestimmungsrecht garantiert wird und kirchliche Arbeitgeber deshalb möglicherweise an bestimmte Regelungen des Arbeitsrechts nicht gebunden sind. Die Arbeit untersucht in diesem Kontext, inwieweit der staatliche Gesetzgeber durch das SGB IX als Arbeitsschutzrecht den Kirchen mitbestimmungsrechtliche Vorgaben machen kann bzw. inwieweit die Kirchen solche mitbestimmungsrechtlichen Regelungen selbst getroffen haben. Hierzu wird zunächst das Verhältnis des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts zum öffentlich-rechtlichen Arbeitsschutzrecht grundsätzlich und anschließend zum SGB IX im Besonderen analysiert. Im zweiten Teil der Arbeit wird auf die Behandlung Schwerbehinderter im kirchlichen Arbeitsrecht eingegangen und auf die Frage der konkreten Anwendbarkeit mitbestimmungsrechtlicher Regelungen des SGB IX im kirchlichen Bereich. Wesentliche Beteiligungsrechte der kollektiven Interessenvertretungen im SGB IX werden abschließend einzeln untersucht.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783784124919
- Editor Gregor Thüsing, Jacob Joussen
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. Auflage
- Größe H210mm x B151mm x T27mm
- Jahr 2014
- EAN 9783784124919
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-7841-2491-9
- Veröffentlichung 31.01.2014
- Titel Die Behandlung Schwerbehinderter im kirchlichen Arbeitsrecht der katholischen Kirche
- Autor Kathrin Loewe
- Untertitel Schriftenreihe zum kirchlichen Arbeitsrecht - Band 3
- Gewicht 517g
- Herausgeber Lambertus-Verlag
- Anzahl Seiten 352
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Arbeits- & Sozialrecht