Die Dominanz der multinationalen Konzerne

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Der westafrikanische "Kakaogürtel" erstreckt sich von Sierra Leone bis Südkamerun und ist für 70 % der jährlichen weltweiten Kakaoproduktion verantwortlich. Angeführt wird die Kakaoproduktion in der Subregion von der Elfenbeinküste mit 37,1 % der weltweiten Produktion, gefolgt von Ghana, Nigeria und Kamerun mit 21,9 %, 5,9 % bzw. 5,2 %. Die globale Wertschöpfungskette von Kakao ist ein komplizierter und aufwendiger Prozess, der die Produktion, Herstellung und Vermarktung von Kakao und seinen Derivaten umfasst. Dies geschieht in einem globalen Rahmen, der durch ein massives Ungleichgewicht in der Marktstruktur gekennzeichnet ist und den Interessen der Kleinbauern zuwiderläuft. Der Weltmarkt für Schokoladensüßwaren wird von einer Handvoll multinationaler Konzerne oligopolistisch kontrolliert. Als Symbol für die wirtschaftliche Ungleichheit erhalten die westafrikanischen Erzeuger gerade einmal 3,5 bis 6,4 % des Endwerts einer Tafel Schokolade, während der Anteil der Hersteller auf 70 % und der der Einzelhändler auf 17 % geschätzt wird. Die mageren Gewinne der Kakao-Wertschöpfungskette, die den Bauern in Westafrika zugute kommen, haben zur Verarmung geführt und werden durch das Vorherrschen alternder und kranker Bäume noch verstärkt, was die Produktivität untergräbt.

Autorentext

Samuel Igbatayo - Profesor y Director del Departamento de Economía y Estudios de Gestión, Universidad Afe Babalola, Nigeria.


Klappentext

Der westafrikanische "Kakaogürtel" erstreckt sich von Sierra Leone bis Südkamerun und ist für 70 % der jährlichen weltweiten Kakaoproduktion verantwortlich. Angeführt wird die Kakaoproduktion in der Subregion von der Elfenbeinküste mit 37,1 % der weltweiten Produktion, gefolgt von Ghana, Nigeria und Kamerun mit 21,9 %, 5,9 % bzw. 5,2 %. Die globale Wertschöpfungskette von Kakao ist ein komplizierter und aufwendiger Prozess, der die Produktion, Herstellung und Vermarktung von Kakao und seinen Derivaten umfasst. Dies geschieht in einem globalen Rahmen, der durch ein massives Ungleichgewicht in der Marktstruktur gekennzeichnet ist und den Interessen der Kleinbauern zuwiderläuft. Der Weltmarkt für Schokoladensüßwaren wird von einer Handvoll multinationaler Konzerne oligopolistisch kontrolliert. Als Symbol für die wirtschaftliche Ungleichheit erhalten die westafrikanischen Erzeuger gerade einmal 3,5 bis 6,4 % des Endwerts einer Tafel Schokolade, während der Anteil der Hersteller auf 70 % und der der Einzelhändler auf 17 % geschätzt wird. Die mageren Gewinne der Kakao-Wertschöpfungskette, die den Bauern in Westafrika zugute kommen, haben zur Verarmung geführt und werden durch das Vorherrschen alternder und kranker Bäume noch verstärkt, was die Produktivität untergräbt.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09786204217550
    • Sprache Deutsch
    • Größe H220mm x B150mm x T4mm
    • Jahr 2021
    • EAN 9786204217550
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-620-4-21755-0
    • Veröffentlichung 29.10.2021
    • Titel Die Dominanz der multinationalen Konzerne
    • Autor Samuel Igbatayo
    • Untertitel In: Die globale Wertschpfungskette von Kakao und die wirtschaftliche Ungleichheit fr westafrikanische Landwirte
    • Gewicht 96g
    • Herausgeber Verlag Unser Wissen
    • Anzahl Seiten 52
    • Genre Werbung & Marketing

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