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Die Entdeckung der Landschaft in der italienischen Literatur an der Schwelle zur Moderne
Details
Wann beginnt in der italienischen Narrativik die Darstellung einer ästhetischen Erfahrung von Natur als Landschaft? Zunächst gilt es, den Begriff der literarischen Landschaft zu umreißen, der nur auf den ersten Blick unproblematisch erscheint. In der Analyse zentraler Texte der Renaissance und des Barock erweist sich die rhetorische Tradition als dominierendes Element der Darstellung von Natur. Die Entwicklungen des 18. Jahrhunderts führen schließlich zu Foscolos Briefroman Ultime lettere di Jacopo Ortis, der im Zentrum der Untersuchung steht. Er ist als Schwellentext zu charakterisieren und verweist in einigen Elementen der Naturdarstellung auf moderne ästhetische Konzeptionen. Diese werden in einem perspektivischen Ausblick auf nachromantische Landschaften weiterverfolgt.
Autorentext
Die Autorin: Birgit Ulmer, M.A., geboren 1975, studierte Italianistik und Germanistik in Stuttgart und Florenz. Sie arbeitete im Rahmen der Promotion am Lehrstuhl für Italianistik der Universität Stuttgart.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Überlegungen zum Begriff der Landschaft Docta varietas und meraviglia: kunstvolle Rhetorik über die Natur in Poliziano und Marino Foscolo an der Schwelle zur Moderne: Subjektivität und Selbstreflexivität Perspektiven: nachromantische Landschaften.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Dirk Hoeges
- Titel Die Entdeckung der Landschaft in der italienischen Literatur an der Schwelle zur Moderne
- Veröffentlichung 08.06.2010
- ISBN 978-3-631-60256-0
- Format Fester Einband
- EAN 9783631602560
- Jahr 2010
- Größe H216mm x B153mm x T19mm
- Autor Birgit Ulmer
- Gewicht 485g
- Auflage 10001 A. 1. Auflage
- Features Dissertationsschrift
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 286
- Herausgeber Peter Lang
- GTIN 09783631602560