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Die Erfindung und Frühzeit des Meissner Porzellans
Details
Der Alchemist Johann Friedrich Böttger behauptete Anfang des 18. Jahrhunderts, dass er aus wertlosen Materialien Gold herstellen könne. Als das dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken in Dresden zugetragen wurde, ließ er Böttger in der Jungfernbastei einsperren, um ihn Gold herstellen zu lassen. Nach einigen Jahren wurde Johann Friedrich Böttger von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus überzeugt, sich an dessen Versuchen zur Herstellung von Porzellan zu beteiligen und begann, Ende September 1707 in der Porzellan-Forschung tätig zu werden. Die Experimente führten 1708 zur Erfindung des europäischen Porzellans. Vorausgegangen war 1707 die Erfindung von marmorierten Fliesen und des roten Böttgersteinzeugs (Jaspisporzellan), das noch einige Jahrzehnte neben dem Porzellan hergestellt wurde. 1710 patentierte der sächsische Kurfürst August der Starke als Auftraggeber die Herstellung und versuchte, das Verfahren als Geheimnis zu hüten. Einen großen Anteil am Produktionsprogramm der Manufaktur hatte die figürliche Plastik. Schon in der Zeit August des Starken wurden neben der umfangreichen Produktion von Prunk- und Schmuckgeschirr für den Bedarf des Dresdner Hofes Miniaturen und Prunkfiguren für repräsentative und dekorative Zwecke angefertigt. Modelleur war bis 1731 Johann Gottlieb Kirchner, bekannt für seine großen weißen Tiergestalten. Danach bestimmte sein Mitarbeiter und Nachfolger Johann Joachim Kändler für eine Generation nicht nur die Entwicklung der Figurenplastik in Meißen, sondern auch die anderer deutscher Manufakturen. (Wiki)
Der vorliegende Band ist mit 112 S/W-Abbildungen illustriert.
Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahre 1908.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783957705822
- Editor E. Zimmermann
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B170mm x T25mm
- Jahr 2018
- EAN 9783957705822
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-95770-582-2
- Veröffentlichung 05.12.2018
- Titel Die Erfindung und Frühzeit des Meissner Porzellans
- Untertitel Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Keramik
- Gewicht 628g
- Herausgeber saxoniabuch.de
- Anzahl Seiten 360
- Genre Epochen- & Kunstgeschichte