Die gewöhnliche Trivialität

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Details

Heinz Günther Konsalik, dem fruchtbarsten und erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart (156 Romane in einer Auflage von ca. 80 Millionen Exemplaren), wurde immer wieder vorgeworfen, er setze sein ideologisch-politisches, nationalkonservatives, ja sogar faschistoides, Wertesystem in Literatur um. In den letzten 15 Jahren seines Lebens versuchte Konsalik, dem Verdacht, er übermittle an den Leser eine suspekte Botschaft, zu entkommen, indem er sich als ein «liberaldemokratischer Gebrauchsschriftsteller» ausgab. Die Analyse der späten Romane des Schriftstellers hat ergeben, dass es sich hier nur um eine zeitbedingte, veränderten Lesererwartungen und der Literaturkritik angepasste «Talmischicht» handelte. Konsaliks altvertrautes Alter Ego blieb in allen seinen späten Romanen zwar sorgfältig versteckt doch immer noch vorhanden: in Nebensätzen, En-passant-Aussagen, Randbemerkungen. Das Herausschälen dieser Elemente, die eine unterschwellige Indoktrination dieser Art «bewerkstelligen», ist die Aufgabe dieser Arbeit, eine Indoktrination, die desto gefährlicher ist, als sie ohne große Absichtsdeklarationen und Botschaftsverkündungen auskommt.

Autorentext

Der Autor: Wlodzimierz Bialik, geboren 1949. Professor für Neuere Deutsche Literatur am Institut für Germanische Philologie der Posener Universität. Promotion zum deutschsprachigen Roman des 20. Jahrhunderts. Habilitation zur deutschen Unterhaltungsliteratur. Zahlreiche Aufsätze zur deutschen Gegenwartsliteratur, Übersetzungen literaturwissenschaftlicher Texte und literarischer Prosa.


Inhalt
Aus dem Inhalt: Heinz Günther Konsaliks späte Romane als ein missglückter Versuch, dem Image eines nationalkonservativen (bis faschistoiden) Schriftstellers zu entkommen Die «versteckte Ideologie» Konsaliks Image und Eigenimage Marketing Konsaliks Leser Konsalik und die Literaturkritik Ideologiekritische Analyse der späten Romane von Konsalik Konsaliks «Posthum-Roman» - Susanne Scheibler: Das wilde Land.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Die gewöhnliche Trivialität
    • Veröffentlichung 22.03.2005
    • ISBN 978-3-631-53649-0
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783631536490
    • Jahr 2005
    • Größe H210mm x B148mm x T16mm
    • Autor Wlodzimierz Bialik
    • Untertitel Zu Sekundär-Botschaften und zur Ideologie der En-passant-Aussagen in Heinz Günther Konsaliks später Romanproduktion
    • Gewicht 381g
    • Auflage 05001 A. 1. Auflage
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Anzahl Seiten 290
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783631536490

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