Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Die Haltestelle der Madame Vromant
Details
Der sechsjährige Raphaël fährt gerne Bus, denn Busfahren bedeutet, mit seiner Mama schöne Dinge zu unternehmen. Eines Tages fällt ihm auf, dass seine Bushaltestelle anders als die meisten Haltestellen nicht wie ein Ort heißt, sondern wie eine Frau: Jeannine Vromant.
Doch warum ist das so? War Jeannine Vromant berühmt? Oder wichtig? Oder zumindest reich?
Raphaël fragt sich durch, doch Madame Vromant war nichts von alledem.
Schließlich lüftet ein Busfahrer das Geheimnis um Jeannine und ihre Haltestelle: Jeannine Vromant war weder berühmt, noch wichtig, noch reich, sondern einfach nur freundlich und dankbar für die Unterstützung durch ihre Mitmenschen. Sie bedachte jeden, der ihr im Leben in irgendeiner Weise half, in ihrem Testament. So auch die Busfahrerinnen der Stadt, die sie tagein, tagaus vor ihrer Haustür aussteigen ließen, obwohl dort keine Haltestelle war. Zum Dank setzten die Busfahrerinnen Jeannine Vromant ein Denkmal, indem sie eine Haltestelle nach ihr benannten.
Autorentext
Jonna Struwe verbindet schon lange eine besondere Liebe zu Frankreich. Nach ihrem bilingualen deutsch-französischen Abitur studierte sie nicht nur Politikwissenschaft und Publizistik, sondern auch Romanistik. Sie lebte bereits in Montpellier, Aix-en-Provence und in Paris. Kein Wunder, dass die Geschichte von Madame Vromant sofort ihre Frankreich-Liebe aufs Neue entfachte. Sie kann sich allerdings nicht erinnern, je in Frankreich Bus gefahren zu sein.
Klappentext
Busfahren ist schön, findet Raphaël. Busfahren bedeutet, mit Mama an den Hafen zu fahren. Oder an den Strand. Raphaël mag die vertrauten Geräusche im Bus, die Aussicht von den hohen Sitzen, die Stimme der Ansage, die seine Haltestelle verkündet: Jeannine Vromant . Doch wer ist eigentlich diese Jeannine? Raphaël fragt sich durch die Nachbarschaft und entdeckt eine besondere Geschichte ... Ein Bilderbuch über Freundlichkeit und Mitmenschlichkeit erzählt nach einer wahren Begebenheit aus Frankreich
Leseprobe
2008 starb eine alte Dame und überraschte ihre Mitmenschen mit einem ganz besonderen Testament: Sie verschenkte ihr Vermögen, eine mittlere sechsstellige Summe, an nicht weniger als 200 Menschen in ihrer Heimatstadt Dieppe in Frankreich. Viele dieser Leute kannte die Dame nur vom Sehen. Aber alle waren in ihrem Alltag in irgendeiner Weise freundlich und zuvorkommend ihr gegenüber gewesen. Die alte Dame hieß Jeannine Vromant. Über viele Jahre ihres Lebens hatte Madame Vromant aufgeschrieben, wenn jemand besonders nett zu ihr war. Bei allen wollte sie sich für die ihr entgegengebrachte Freundlichkeit bedanken, indem sie ihnen etwas vererbte. Der Notar von Jeannine Vromant brauchte viel Geduld und Ausdauer (fast zwei Jahre!), um die 200 Menschen aus dem Testament ausfindig zu machen. Unter ihnen waren auch die 40 Busfahrer*innen von Dieppe. Sie hatten die alte Dame oft vor ihrer Haustüre aussteigen lassen, obwohl sich dort keine Bushaltestelle befand, denn Madame Vromant war im Gehen und Sehen beeinträchtigt. Um sich für die großzügige Geste der alten Dame zu bedanken, benannte das Busunternehmen zur Erinnerung eine Haltestelle nach ihr: Jeannine Vromant. Und davon erzählt dieses Buch.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel Eine Geschichte über Freundlichkeit erzählt nach einer wahren Begebenheit aus Frankreich
- Autor Jonna Struwe
- Titel Die Haltestelle der Madame Vromant
- Veröffentlichung 13.12.2023
- ISBN 978-3-98595-971-6
- Format Fester Einband
- EAN 9783985959716
- Jahr 2023
- Größe H286mm x B215mm x T10mm
- Gewicht 388g
- Herausgeber NOVA MD
- Anzahl Seiten 32
- Editor Jonna Struwe
- Illustrator Arabell Watzlawik
- Auflage Erstauflage
- Altersempfehlung 4 bis 8 Jahre
- Genre Bilderbücher
- GTIN 09783985959716