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Die Hölle von Treblinka
Details
Wassilij Grossman, in der historischen Transkription Wassilij Grossmann, Verfasser des epochalen Werkes Leben und Schicksal, das erst 1988 in der UdSSR erscheinen durfte, konnte als einer der Ersten das befreite Lager Treblinka betreten. Zuvor hatte er als Berichterstatter der Roten Armee den Krieg an vorderster Front mitgemacht und war so auch Zeuge der Aufspürung der ersten Spuren der NS-Gräueltaten. Aber sein Ukraine ohne Juden konnte nur auf Jiddisch erscheinen, sein mit Ilja Ehrenburg verfasstes Schwarzbuch über die Verbrechen an den sowjetischen Juden fiel überhaupt der Zensur zum Opfer, denn unter Stalin konnte nur unmittelbar nach 1945 der jüdischen Opfer der deutschen Okkupation explizit gedacht werden. Grossmans in dieser Zeit veröffentlichtes Werk Die Hölle von Treblinka bleibt so eines der bemerkenswertesten literarischen Zeugnisse über den NS-Mordwahn. Von Lilly Becher übersetzt, erschien es fast zeitgleich 1946 in Moskau und Wien. In seinem Vorwort zum Reprint stellt der Historiker Dieter Pohl das Werk in seinen historischen Zusammenhang, während sich das Nachwort der Literaturwissenschafterin Irina Scherbakowa der literarischen und politischen Entwicklung Grossmans widmet.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Übersetzer Lilly Becher
- Titel Die Hölle von Treblinka
- Veröffentlichung 19.02.2020
- ISBN 978-3-7003-2177-4
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783700321774
- Jahr 2020
- Größe H200mm x B134mm x T10mm
- Autor Wassilij Grossmann
- Untertitel Mit einem Nachwort der Literaturwissenschafterin Irina Scherbakowa
- Gewicht 136g
- Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 102
- Herausgeber new academic press
- GTIN 09783700321774