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Die Leichtigkeit des Zufalls
Details
«Man sollte wissen, weshalb man arbeitet und für wen. Giacometti behilft sich, indem er behauptet, er arbeite nur für sich, seine jetzige Arbeit sei ein ganz subjektives Anliegen. Als Vorwand oder Arbeitshypothese gibt es ihm eine gepanzerte Entschiedenheit, die ich grossartig finde.» Hugo Weber an Carola Giedion-Welcker, 10. August 1944
Der Plastiker und Maler Hugo Weber (19181971) war der einzige Schweizer Künstler, der am amerikanischen Abstrakten Expressionismus der späten 1940er- bis frühen 1960er-Jahre teilhatte. Nach seiner Ausbildung in Basel und Paris, wo er u.a. Alberto Giacometti kennenlernte, studierte er Kunstgeschichte, Philologie und Philosophie an der Universität Basel. 1946 wurde er von László Moholy-Nagy an das Institute of Design am Illinois Institute of Technology in Chicago berufen: eine Zäsur, die ihm in den frühen 1950er-Jahren den Durchbruch als Künstler in den USA ermöglichte. Es folgte eine rege Lehrtätigkeit, und seine Werke wurden regelmässig in grossen Galerien ausgestellt, so beispielsweise bei Betty Parsons in New York.
Dieses Buch erkundet neben Webers Biografie vor allem seine Auseinandersetzung mit Alberto Giacometti. Mit Webers Fotografien aus Giacomettis Pariser Atelier und mit Briefen an seine Freundin Carola Giedion-Welcker dokumentiert dieses Buch die Beziehung der beiden Künstler. Die Gegenüberstellung von einzelnen Arbeiten macht Giacomettis zeitweilig starken Einfluss auf Webers Schaffen deutlich. Webers Text «Thinking back to Alberto Giacometti» (1966) wird hier erstmals in einer englischen und einer deutschen Fassung integral faksimiliert.
Das Buch erscheint zu einer Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur im Herbst 2018.
Autorentext
Stephan Kunz ist seit 2011 Direktor des Bündner Kunstmuseums Chur. Davor war er langjähriger Kurator und stellvertretender Direktor des Aargauer Kunsthauses, Aarau.
Gabriele Lutz ist Kunsthistorikerin und als freischaffende Kuratorin und Kunstpublizistin tätig. Seit 1998 ist sie Repräsentantin des Nachlasses von Hugo Weber.
Klappentext
Der Plastiker und Maler Hugo Weber (1918-1971) war der einzige Schweizer Künstler, der am amerikanischen Abstrakten Expressionismus der späten 1940er- bis frühen 1960er-Jahre teilhatte. Nach seiner Ausbildung in Basel und Paris, wo er u.a. Alberto Giacometti kennenlernte, studierte er Kunstgeschichte, Philologie und Philosophie an der Universität Basel. 1946 wurde er von László Moholy-Nagy an das Institute of Design am Illinois Institute of Technology in Chicago berufen, eine Zäsur, die ihm in den frühen 1950er-Jahren den Durchbruch als Künstler in den USA ermöglichte. Es folgte eine rege Lehrtätigkeit, und seine Werke wurden regelmässig in grossen Galerien ausgestellt, so beispielsweise bei Betty Parsons in New York. Dieses Buch erkundet neben Webers Biografie vor allem seine Auseinandersetzung mit Alberto Giacometti. Es dokumentiert die Beziehung der beiden Künstler mit zahlreichen Fotografien Webers aus Giacomettis Pariser Atelier sowie mit Briefen an seine Freundin Carola Giedion-Welcker. Die Gegenüberstellung von einzelnen Arbeiten der beiden Künstler macht Giacomettis zeitweilig starken Einfluss auf Webers Schaffen deutlich. Webers Text «Thinking back to Alberto Giacometti» (1966) wird hier erstmals in einer englischen und einer deutschen Fassung integral faksimiliert.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Vorwort von Stephan Kunz
- Sprache Deutsch
- Beiträge von Gabriele Lutz, Hugo Weber
- Schöpfer Gabriele Lutz, Hugo Weber, Stephan Kunz
- Autor Gabriele Lutz , Stephan Kunz , Hugo Weber
- Titel Die Leichtigkeit des Zufalls
- Veröffentlichung 30.09.2018
- ISBN 978-3-85881-608-5
- Format Paperback
- EAN 9783858816085
- Jahr 2018
- Größe H230mm x B170mm x T18mm
- Untertitel Hugo Weber im Dialog mit Alberto Giacometti
- Gewicht 472g
- Herausgeber Scheidegger & Spiess
- Editor Gabriele Lutz, Stephan Kunz
- Auflage 1. A.
- Genre Bildende Kunst
- Lesemotiv Entdecken
- Anzahl Seiten 144
- GTIN 09783858816085