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Die Macht der Entwässerung
Details
Von den wilden Emscherpferden zur Cloaca Maxima und wieder zurück die sozialräumliche Segregation des Ruhrgebiets historisch neu bewertet.
Nach der Renaturierung ist die Emscher endlich wieder ein Fluss. Im gesamten 20. Jahrhundert diente sie jedoch als Abwasserkanal und leitete in Betonschalen gelegt den städtischen und industriellen Schmutz in den Rhein. Lutz Budrass und Eva-Maria Roelevink fügen der inzwischen reichlich romantisierten Geschichte des »Ruhrgebiets« einen neuen Punkt hinzu, indem sie zeigen, dass die Emschergenossenschaft als dessen eigentliche Begründerin zu betrachten ist: Als Hybrid organisierte und legitimierte sie die sozialräumliche Segregation im Industriebezirk und war so weitaus mehr als ein bloßes infrastrukturelles Großprojekt.
Autorentext
Eva-Maria Roelevink (Dr. phil. habil.), geb. 1984, ist Professorin für Wirtschaftsgeschichte an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Die Historikerin promovierte an der Ruhr-Universität Bochum, habilitierte an der Universität Mainz und ist Mitglied im interdisziplinären Netzwerk Stoffgeschichte und dem internationalen RHINe-Network.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Jutta Mühlenberg
- Autor Lutz Budrass , Eva-Maria Roelevink
- Titel Die Macht der Entwässerung
- Veröffentlichung 03.12.2024
- ISBN 978-3-8376-7431-6
- Format Fester Einband
- EAN 9783837674316
- Jahr 2024
- Größe H246mm x B158mm x T33mm
- Untertitel Die Emschergenossenschaft und die Erfindung des Ruhrgebiets
- Gewicht 853g
- Genre Regional- und Ländergeschichte
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 406
- Herausgeber Transcript Verlag
- GTIN 09783837674316