Die Metasprache der Liebe

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Wie redet man über Liebe und vor allem - wie redet man über das Reden über Liebe? Diese Fragen stellen sich zwei narrative Grossformen des 14. Jahrhunderts: Hadamars von Laber 'Jagd' und die 'Minneburg'. Sie entwerfen zwei unterschiedliche Antworten darauf, indem sie an einer eigenen Metasprache arbeiten.****


Wie redet man über Liebe und vor allem wie redet man über das Reden über Liebe? Diese Fragen stellen sich zwei narrative Grossformen des 14. Jahrhunderts: Hadamars von Laber Jagd' und die anonym überlieferte Minneburg'. Sie entwerfen in der komplexen Konstellation der zeitgenössischen, liebesthematischen Dichtung zwei jeweils unterschiedliche Antworten darauf, die ihnen selbst einen Sonderstatus zukommen lassen. Ihre Positionen innerhalb des poetologischen Diskurses stehen zueinander in direkter Konkurrenz. Insbesondere mithilfe verschiedener Schreibweisen, die von (Klang-)Rhetorik, Intertextualität und Metaisierung geprägt sind, arbeiten sie an einer eigenen Metasprache, die gleichzeitig verschiedene Diskurse und Genera miteinander verschränkt. Sie verhandeln damit nicht mehr nur allegorische Modelle für das Lieben, sondern sie ziehen eine zusätzliche Metaebene in ihre Texte ein und beteiligen sich am poetologischen Diskurs ihrer Zeit über das angemessene, affektgetreue und affektgesteigerte Sprechen über die Liebe. Damit kommunizieren sie ihre jeweils eigene Poetologie im Spannungsfeld von Inhalt und Form, von Tradition und Innovation.

Autorentext

Colin Schatzmann studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Zürich, Berlin und München. Nach dem Lizenziat promovierte er in Deutscher Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, wo er als Stipendiat und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Seit 2013 unterrichtet er als Gymnasiallehrer in Baden.


Klappentext

Wie redet man über Liebe und vor allem wie redet man über das Reden über Liebe? Diese Fragen stellen sich zwei narrative Grossformen des 14. Jahrhunderts: Hadamars von Laber Jagd und die anonym überlieferte Minneburg . Sie entwerfen in der komplexen Konstellation der zeitgenössischen, liebesthematischen Dichtung zwei jeweils unterschiedliche Antworten darauf, die ihnen selbst einen Sonderstatus zukommen lassen. Ihre Positionen innerhalb des poetologischen Diskurses stehen zueinander in direkter Konkurrenz. Insbesondere mithilfe verschiedener Schreibweisen, die von (Klang-)Rhetorik, Intertextualität und Metaisierung geprägt sind, arbeiten sie an einer eigenen Metasprache, die gleichzeitig verschiedene Diskurse und Genera miteinander verschränkt. Sie verhandeln damit nicht mehr nur allegorische Modelle für das Lieben, sondern sie ziehen eine zusätzliche Metaebene in ihre Texte ein und beteiligen sich am poetologischen Diskurs ihrer Zeit über das angemessene, affektgetreue und affektgesteigerte Sprechen über die Liebe. Damit kommunizieren sie ihre jeweils eigene Poetologie im Spannungsfeld von Inhalt und Form, von Tradition und Innovation.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Die Metasprache der Liebe
    • Veröffentlichung 26.02.2018
    • ISBN 978-3-0343-3203-3
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783034332033
    • Jahr 2018
    • Größe H225mm x B155mm x T19mm
    • Autor Colin Schatzmann
    • Untertitel Poetologische Implikationen in Hadamars von Laber «Jagd» und in der «Minneburg»
    • Gewicht 506g
    • Auflage 18001 A. 1. Auflage
    • Features Dissertationsschrift
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 348
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783034332033

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