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Die Präsenz des Mittelalters in seinen Handschriften
Details
Die Handschrift ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem zentralen Gegenstand aller historischen Wissenschaften geworden, die sich mit dem Mittelalter beschäftigen. Sie ist nicht nur Träger von Texten und Bildern, sondern auch selbst in ihrer dinglichen Präsenz in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die Kultur des Manuskriptzeitalters wird in den Beiträgen perspektivenreich entfaltet. Der Bogen ist weit gespannt und schließt Restaurierung und Archivierung, Repräsentation und Präsenz, Reformprogrammatik und Handschriftentypen, Musikgeschichte aus der Fragmentüberlieferung, Frömmigkeit und Handschrift, Programmatik von Bild und Text, Sammlungsgeschichte und Sammlungsprofile ein.
Autorentext
Hans-Jochen Schiewer ist Professor für Ältere Deutsche Literatur und Sprache an der Universität Freiburg.
Zusammenfassung
" [Ein Band], den man wegen seiner instruktiven Materialbeispiele, seiner Ausstattung und nicht zuletzt aufgrund des breiten Themenspektrums als Fachmann gern zur Hand nimmt..."
F. Eisermann in: Scriptorium 1/2007
Inhalt
Inhalt: Klaus Grubmüller, Überlieferung - Text - Autor. Zum Literaturverständnis des Mittelalters. - Helmut Bansa, Die Restaurierung des »Codex Aureus« im 10., im 17. und im 20. Jahrhundert. - Joachim Heinzle, Das Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. Jahrhunderts. Entstehung, Ziele, Perspektiven. - Christa Bertelsmeier-Kierst, Von der vocalité zur schriftgestützten Kommunikation. Zum volkssprachlichen Literalisierungsprozeß. Ergebnisse des Marburger Repertoriums »Deutschsprachige Handschriften des 13. Jahrhunderts«. - Martin Staehelin, Erschließung und Bedeutung mittelalterlicher Überlieferung: Kleinüberlieferung mehrstimmiger Musik. - Rudolf Kilian Weigand, Halbritter und Schildknechte (oder: Raub und Band). Zur Kategorisierung und Illustrierung sozialer Randgruppen im »Renner« Hugos von Trimberg. - Felix Heinzer, Exercitium scribendi. Überlegungen zur Frage einer Korrelation zwischen geistlicher Reform und Schriftlichkeit im Mittelalter. - Jeffrey F. Hamburger, »Siegel der Ebenbildlichkeit, voll von Weisheit.« Der Evangelist Johannes und die Bildsprache der Vergöttlichung im »Graduale« von St. Katharinenthal. - Freimut Löser, Im Dialog mit Handschriften. >Handschriftenphilologie< am Beispiel der Laienbrüderbibliothek in Melk. - Georg Steer, Die Schriften Meister Eckharts in den Handschriften des Mittelalters. - Tilo Brandis, Mittelalterliche deutsche Handschriften. 25 Jahre Neuerwerbungen der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. - Hans-Jochen Schiewer, Die Sammlung Leuchte. Eine Berliner Privatsammlung deutschsprachiger Handschriften.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Schöpfer Hans-Jochen Schiewer, Karl Stackmann
- Editor Hans-Jochen Schiewer, Karl Stackmann
- Titel Die Präsenz des Mittelalters in seinen Handschriften
- Veröffentlichung 05.12.2002
- ISBN 978-3-484-10847-9
- Format Fester Einband
- EAN 9783484108479
- Jahr 2002
- Größe H236mm x B160mm x T34mm
- Untertitel Ergebnisse der Berliner Tagung in der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, 6.-8. April 2000
- Gewicht 833g
- Auflage Reprint 2010
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 361
- Herausgeber De Gruyter
- GTIN 09783484108479