Die Privatrechtskodifikation im juristischen Universitätsstudium

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Details

Mit der Einführung von Privatrechtskodifikationen seit dem 18. Jahrhundert begann ein Prozess der Nationalisierung der Rechtswissenschaft und des juristischen Universitätsstudiums. Heute wird die Rolle nationaler Gesetzbücher als Lehrgegenstand des Studiums angesichts zunehmender Internationalisierung des Rechts in Frage gestellt und über eine Rückbesinnung auf die gemeinsamen Wurzeln der nationalen Rechtsordnungen nachgedacht. Vor diesem Hintergrund wird am Beispiel des Allgemeinen Preußischen Landrechts und des BGB untersucht, wie sich die Einführung der Kodifikationen auf das juristische Studium ausgewirkt hat. Gegenstand der Untersuchung sind dabei insbesondere historische Reformdiskussionen, die infolge der Einführung der Gesetzbücher über die Gestaltung des Studiums geführt wurden. Abschließend wird auf mögliche Konsequenzen für die künftige Entwicklung des Rechtsstudiums hingewiesen.

Autorentext

Der Autor: Matthias Bäumer, geboren 1976 in Siegen, studierte von 1995 bis 2001 Rechtswissenschaft mit fachspezifischer Fremdsprachenausbildung in Trier und London. Nach einer Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Bonn absolvierte er von 2002 bis 2004 das Referendariat in Koblenz. Nach dem Zweiten Staatsexamen war er zunächst als Rechtsanwalt tätig. Seit 2006 ist er Richter im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm.


Klappentext

Mit der Einführung von Privatrechtskodifikationen seit dem 18. Jahrhundert begann ein Prozess der Nationalisierung der Rechtswissenschaft und des juristischen Universitätsstudiums. Heute wird die Rolle nationaler Gesetzbücher als Lehrgegenstand des Studiums angesichts zunehmender Internationalisierung des Rechts in Frage gestellt und über eine Rückbesinnung auf die gemeinsamen Wurzeln der nationalen Rechtsordnungen nachgedacht. Vor diesem Hintergrund wird am Beispiel des Allgemeinen Preußischen Landrechts und des BGB untersucht, wie sich die Einführung der Kodifikationen auf das juristische Studium ausgewirkt hat. Gegenstand der Untersuchung sind dabei insbesondere historische Reformdiskussionen, die infolge der Einführung der Gesetzbücher über die Gestaltung des Studiums geführt wurden. Abschließend wird auf mögliche Konsequenzen für die künftige Entwicklung des Rechtsstudiums hingewiesen.


Inhalt

Aus dem Inhalt: Das Allgemeine Landrecht und das Privatrechtsstudium an den preußischen Rechtsfakultäten des 19. Jahrhunderts - Savigny und die lehrmäßige Behandlung des Allgemeinen Landrechts - Krise der Juristenausbildung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts - Umgestaltung des Rechtsstudiums anlässlich der Einführung des BGB - Die Eisenacher Konferenz von 1896 - Nationale Gesetzbücher als Lehrgegenstand des Studiums und die Europäisierung des Privatrechts.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783631578155
    • Sprache Deutsch
    • Features Dissertationsschrift.
    • Größe H211mm x B146mm x T12mm
    • Jahr 2008
    • EAN 9783631578155
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • ISBN 978-3-631-57815-5
    • Titel Die Privatrechtskodifikation im juristischen Universitätsstudium
    • Autor Matthias Bäumer
    • Untertitel Problemanalyse im Spiegel historischer Reformdiskussionen
    • Gewicht 257g
    • Herausgeber Lang, Peter GmbH
    • Anzahl Seiten 170
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Rechts-Lexika

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