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Die Schrift im Dokumentartheater
Details
Tätowiert auf Körper, gedruckt auf Papier; mit Schriftzeichen und Ziffern wird die Wirklichkeit bestimmt, werden Macht und Gewalt ausgeübt so zeichnen es die Stücke des Dokumentartheaters, die sich der Aufarbeitung von Holocaust und Totalitarismus, von individueller und kollektiver Schuld verschrieben haben. Den Anspruch, aufzuklären und Wahrheit zu vermitteln, unterstreichen die Dramentexte, wenn sie wiederum selbst auf schriftliche Quellen verweisen, auf Dokumente und Augenzeugenberichte. Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Mediums Schrift, die Bedeutung des Schreibens und Lesens in Dramentexten des dokumentarischen Theaters der 1960er und 1970er Jahre, und zwar in thematischer wie in formaler Hinsicht. Sie sucht damit einen völlig anderen Zugang zum Dokumentartheater zu erschließen und versteht sich als Beitrag zur Definitionsproblematik der Gattung, die bis heute besteht.
Autorentext
Michael Schloss, geboren in Kassel, studierte Deutsche Philologie und Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen, anschließend promovierte er mit "Die Schrift im Dokumentartheater" . Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Beziehung von Wissenschaft und Literatur im 19. Jahrhundert.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Untertitel Heinar Kipphardt, Rolf Hochhuth, Peter Weiss, Volker Braun
- Autor Michael Schloss
- Titel Die Schrift im Dokumentartheater
- Veröffentlichung 12.10.2023
- ISBN 978-3-7705-6852-9
- Format Gebunden
- EAN 9783770568529
- Jahr 2023
- Größe H29mm x B211mm x T243mm
- Gewicht 730g
- Herausgeber Brill Fink
- Auflage 2023
- Genre Deutsche Sprach- & Literaturwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 345
- GTIN 09783770568529