Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
DIE SIDHE
Details
DIE SÍDHE SIND VERWANDTE DER MENSCHHEIT. »Ich habe etwas zu sagen, das dein Volk hören sollte.« John Matthews zeichnet in diesem außergewöhnlichen Buch, das als moderner Klassiker der Channeling-Literatur gilt, seine Verbindung mit einem Sídhe oder »Feenwesen« nach. Es ist voller Weisheit und berührender Details über diese mit der Menschheit verwandte Rasse. Enthalten sind auch sechs Übungen und eine Illustration der »Großen Glyphe«, die als Werkzeug zur Einstimmung auf diese anmutigen Wesen dient. Der Autor hat über sechzig Bücher zu den Artussagen und der Grals-Mythologie sowie zahlreiche Kurzgeschichten und Gedichtbände veröffentlicht. Die vergangenen dreißig Jahre widmete er zum großen Teil der Erforschung der Artus-Folklore und Mythologie im Allgemeinen. Genießen Sie die Leseprobe.
Autorentext
DAVID SPANGLER hat bereits zahlreiche Bücher über die feinstofflichen Welten geschrieben. Er lebt im Nordwesten der USA, ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Seit 1965 arbeitet er hellseherisch und intuitiv mit einer Gruppe nicht-physischer Wesen aus der geistigen Welt. Sie gaben sich als Teil einer inneren Schule zu erkennen, deren Absicht es sei, eine spirituelle Lehre zu entwickeln, die sich mit dem Vorgang der Inkarnation beschäftigt. Diese Lehre soll in der physischen Welt inkarnierte Personen Menschen wie du und ich in die Lage versetzen, ein gesegnetes Leben zu führen, ihr Potenzial besser zu entfalten und damit selbst eine Quelle des Segens und Wohlergehens für die Welt als Ganzes zu werden. Von 1970 bis 1973 gehörte David dem Vorstand der Findhorn Foundation in Nordschottland an. 1974 war er einer der Gründer der Lorian Association, einer gemeinnützigen spirituellen Bildungsorganisation, in der er bis heute aktiv ist. Bei AMRA liegt sein Buch »Techno-Elementale« vor.
Leseprobe
AUS KAPITEL 2: GORTNASHEEN Was, um alles in der Welt, wollte ich hier? Dann erinnerte ich mich an den Traum, und an die sonderbare Aufforderung meines nächtlichen Besuchers, hierher zurückzukehren. Also gut, hier war ich, hatte aber keine Ahnung, was als Nächstes geschehen würde. Ich wusste nur, dass ich, um es herauszufinden, in die Kammer gehen musste. Ich kroch durch den engen Eingang und fand an der schon bekannten Stelle die Taschenlampe. Außerdem lagen dort zwei Kerzen und eine Schachtel Streichhölzer, die ich ebenfalls mitnahm. Rückblickend erkenne ich, dass ein Teil von mir die Szene aus meinem Traum nachbilden wollte, einschließlich des flackernden Kerzenlichts. In der Kammer zündete ich die Kerzen an und stellte sie zu beiden Seiten der (wie ich sie inzwischen gedanklich bezeichnete) Großen Glyphe auf den Boden. Dann schaltete ich die Taschenlampe aus und setzte mich vor das Spiralsymbol. Dabei kam ich mir ein wenig lächerlich vor. Ich bin mir bis heute nicht sicher, was dann geschah, auch wenn es im Rückblick ziemlich offensichtlich erscheint. Vielleicht schlief ich ein. Vielleicht träumte ich. Aber was sich auch abgespielt haben mag (und letztlich ist das sowieso unwichtig) ich sah eine schemenhafte Gestalt, die allmählich klarer hervortrat, bis ich wieder in die Augen des Mannes aus meinem Traum schaute. Nun wirkte er irgendwie solider und realer, als sorgte meine Vertrautheit mit seinem Anblick für eine klarere Sicht. Ich erkannte, dass sein Haar silbern schimmerte obwohl sein Gesicht völlig faltenlos war. Doch ist es ohnehin nicht sinnvoll, das Alter eines solchen Wesens in Jahren zu messen. Er war alt und jung zugleich, alterslos und zeitlos, so wie es derartige Boten wohl sein müssen. Weder zu diesem Zeitpunkt noch später verspürte ich in seiner Gegenwart Angst. Das mag sonderbar erscheinen, da die meisten von uns (mich eingeschlossen) nicht daran gewöhnt sind, mit Wesen aus einer anderen Welt zu sprechen. Aber von Anfang an erschienen mir die Anwesenheit meines Besuchers und die Gespräche, die ich mit ihm führte, vollkommen natürlich. Nie fühlte ich mich auf irgendeine Weise in Gefahr. Ganz im Gegenteil ging von ihm ein starkes Gefühl der Freundschaft und Verbundenheit aus. Das ist meine Antwort an alle, die fragen: Woher wusstest du, dass du diesem Wesen trauen konntest? Ich wusste es einfach, gleich von Anfang an. Und dieses Gefühl blieb während all unserer Begegnungen bestehen. »Ich freue mich, dass du gekommen bist«, sagte er. Seine Stimme war leise, hallte aber etwas, als gäbe es dort, von wo er zu mir sprach, eine Art Echo. »Ich muss einfach mehr erfahren«, entgegnete ich. Das schien mir der beste Einstieg in ein Gespräch zu sein. Ein Lächeln erschien auf seinem ernsten Gesicht. »Das war unsere Hoffnung«, sagte er. »Wer seid ihr?«, fragte ich. »Ich bin einer der Sídhe. Das sind jene, die ihr das Feenvolk nennt.« »Bist du real?« »Das hängt davon ab, was du mit real meinst.« »Darf ich dich berühren?« »Wenn es dir dann leichter fällt, mir zu glauben.« Ich streckte meine zugegebenermaßen etwas zittrigen Finger aus und berührte seine schlanke Hand dort, wo sie auf seiner Taille ruhte. Was spürte ich? Mir fällt heute noch schwer, es zu beschreiben. Es war, als hätte ich etwas berührt, das zugleich vorhanden und nicht vorhanden war, fest und nicht fest. Sein »Fleisch« wenn es Fleisch war fühlte sich kühl an, und irgendwie unwirklich. Und doch war es ohne Zweifel real, jedenfalls für meine Ansprüche. Ich begriff, was er mit der Formulierung meinte: »Was du mit real meinst.« Es war eine völlig neue Erfahrung für mich, für die ich noch keine Maßstäbe hatte. Ich zog meine Hand zurück, bemüht, es nicht zu hastig zu tun. Ich rang mit meinen Gedanken und Eindrücken. Ich dachte: Wenn du zweifelst, stelle Fragen. »Warum hast du beschlossen, mit mir zu sprechen?« »Weil die Zeit dafür reif ist. Weil du mir zuhören wirst. Weil wir eurem Volk viel zu erzählen haben, solange ihr uns noch hören könnt.« »Dazu sind heute nur noch wenige von uns in der Lage«, sagte ich. »Das ist wahr, und um so dringlicher ist unsere Botschaft an euch.« »Wie soll ich dich nennen?«, fragte ich. »Namen sind zu mächtig, um sie leichthin mitzuteilen. Ich würde dich nicht mit deinem Namen anreden, und doch unterhalten wir uns, nicht wahr?« Ich nickte. »Gut. Sagen wir einfach, dass ich einer vom Volk der Sídhe bin und du ein Mensch. Das genügt für den Zweck unseres Gesprächs, nicht wahr?« »Selbstverständlich«, sagte ich. »Aber wie stellst du dir dieses Gespräch vor?« »Ich schlage vor, dass ich spreche und du zuhörst«, sagte mein Besucher mit der Andeutung eines Lächelns. (...)
Inhalt
INHALT Vorwort von David Spangler Einleitung des Autors 1 Irland ruft 2 Gortnasheen 3 Anfänge 4 Ein Wiedersehen 5 Inkarnation 6 Die Reise 7 Begegnung mit den Ahnen 8 Gefährten 9 Die größere Harmonie DIE ÜBUNGEN 1 Die Große Glyphe 2 Unser Bewusstsein erweitern 3 Aufmerksamkeit 4 Traumreisen 5 Der vollkommene Ton 6 Reisegefährten Nachbemerkung Leseempfehlungen Zur deutschen Ausgabe Über den Autor Stimmen zum Buch
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783954474578
- Übersetzer Thomas Görden
- Sprache Deutsch
- Genre Altes Wissen & alte Kulturen
- Größe H185mm x B115mm x T25mm
- Jahr 2021
- EAN 9783954474578
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-95447-457-8
- Veröffentlichung 15.01.2021
- Titel DIE SIDHE
- Autor John Matthews , David Spangler
- Untertitel Weisheiten des irischen Feenvolkes, empfangen aus der Anderswelt
- Gewicht 268g
- Herausgeber AMRA Verlag
- Anzahl Seiten 208
- Lesemotiv Orientieren