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Die sozialisierte Universität
Details
Je gesellschaftsprägender die Universität, desto mehr wird sie sozialisiert und entzünden sich an ihr soziale Auseinandersetzungen erst wenn beides zusammentrifft, befinden wir uns in einer Wissensgesellschaft.
Keine andere Institution steht für die Wissensgesellschaft so wie die Universität: Sie ist ihr gesellschaftsprägender Dreh- und Angelpunkt, stellt doch Hochschulbildung mittlerweile in vielen Ländern den Normalbildungsstandard dar. Die Universität erbringt für Politik, Wirtschaft, Recht und alle anderen Felder Leistungen, ohne die diese nicht mehr auskommen: wissenschaftliche Expertise, Innovationen, gerichtsfestes Wissen und vieles mehr. Auf diese Weise wirkt sie in diesen Feldern mit und wird von ihnen sozialisiert. Damit geht einher, dass sie in wachsendem Maße kritisiert und zunehmend grundsätzlich angegriffen wird: Die Geltung und Nützlichkeit wissenschaftlichen Wissens wird bestritten und Hochschulbildung als Elitenprojekt skandalisiert. Dies mag verstörend sein, aber auch darin beweist sich die immens gestiegene gesellschaftliche Bedeutsamkeit der Universität.
Autorentext
Eva Barlösius ist Professorin für Makrosoziologie an der Leibniz Universität Hannover und leitet dort das Forum Wissenschaftsreflexion.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783709205273
- Editor Eva Barlösius, Günther Burkert, Antonio Loprieno, Peter Parycek, Wilhelm Krull
- Sprache Deutsch
- Genre Qualitative & empirische Sozialforschung
- Lesemotiv Verstehen
- Größe H205mm x B127mm x T16mm
- Jahr 2024
- EAN 9783709205273
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-7092-0527-3
- Veröffentlichung 30.01.2024
- Titel Die sozialisierte Universität
- Autor Eva Barlösius
- Untertitel Ein programmatischer Essay
- Gewicht 276g
- Herausgeber Passagen Verlag Ges.M.B.H
- Anzahl Seiten 216