Die Spur des Flaneurs

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Zu Flanerie und Flaneuren als Mittel ästhetischer Verwertung von Wahrnehmung ist viel geschrieben. Dabei wird häufig übergangen, dass der Flaneur bei seinem Entdecker Walter Benjamin ambivalent bleibt und sich nicht glatt in eine Position des reflektierenden Stadtflanierens und intellektuellen Genießens einordnen lässt.Die Verbindung zwischen Walter Benjamin und W.G. Sebald bezieht sich auf das von ihnen betrachtete 19. Jahrhundert und seiner Topographie als europäischer Gedächtnisraum. Die Figur des Flaneurs dient zur Darstellung der Lebensbedingungen in der Moderne und zur Reflektion über Probleme von (literarischer) Geschichtsdarstellung. Wenn schon Benjamin selbst, vom Tod des Flaneurs spricht, vollzieht sich seine Rückkehr auf anderer Ebene: als Leser und Textsammler, als geistiger Verwandter beider Autoren.Die Autorin Eva Riedl stellt die Figur des Flaneurs bei Benjamin und den Problemzusammenhang Flanerie und Erinnerung dar. Benjamins inhärente Kritik an konventioneller Geschichtsschreibung ist Ausgangspunkt zu Sebalds Beschäftigung mit vergessenen Geschichtsdetails.Diese Arbeit richtet an Studierende der Literaturwissenschaft und an alle am Thema Interessierten.

Autorentext

Eva Riedl M.A., geboren 1981, studierte Neuere deutsche Literatur, Politische Wissenschaften und Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.


Klappentext
Zu Flanerie und Flaneuren als Mittel ästhetischer Verwertung von Wahrnehmung ist viel geschrieben. Dabei wird häufig übergangen, dass der Flaneur bei seinem Entdecker Walter Benjamin ambivalent bleibt und sich nicht glatt in eine Position des reflektierenden Stadtflanierens und intellektuellen Genießens einordnen lässt. Die Verbindung zwischen Walter Benjamin und W.G. Sebald bezieht sich auf das von ihnen betrachtete 19. Jahrhundert und seiner Topographie als europäischer Gedächtnisraum. Die Figur des Flaneurs dient zur Darstellung der Lebensbedingungen in der Moderne und zur Reflektion über Probleme von (literarischer) Geschichtsdarstellung. Wenn schon Benjamin selbst, vom Tod des Flaneurs spricht, vollzieht sich seine Rückkehr auf anderer Ebene: als Leser und Textsammler, als geistiger Verwandter beider Autoren. Die Autorin Eva Riedl stellt die Figur des Flaneurs bei Benjamin und den Problemzusammenhang Flanerie und Erinnerung dar. Benjamins inhärente Kritik an konventioneller Geschichtsschreibung ist Ausgangspunkt zu Sebalds Beschäftigung mit vergessenen Geschichtsdetails. Diese Arbeit richtet an Studierende der Literaturwissenschaft und an alle am Thema Interessierten.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Die Spur des Flaneurs
    • ISBN 978-3-639-05206-0
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783639052060
    • Jahr 2014
    • Größe H220mm x B150mm x T8mm
    • Autor Eva Riedl
    • Untertitel Zur Konzeption des Flaneurs bei Walter Benjamin und W.G. Sebald
    • Gewicht 213g
    • Genre Sprach- & Literaturwissenschaften
    • Anzahl Seiten 132
    • Herausgeber VDM Verlag Dr. Müller e.K.
    • GTIN 09783639052060

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