Die stereotype Gesellschaft

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Details

Der Band fragt danach, wie stereotypes Denken und Handeln eine Gesellschaft prägt. Er thematisiert Ergebnisse der Grundlagenforschung zur sozialen Informationsverarbeitung, zur Bildung von kognitiven Schemata und deren Funktionen in der sozialen Wahrnehmung sowie vielfältige Ausprägungen stereotypen Denkens.


Wie prägen stereotypes Denken und Handeln eine Gesellschaft? Verstärken neue Technologien die gängigen Diskriminierungen und erzeugen neue? Ist eine vorurteilsfreie Gesellschaft überhaupt möglich? Zehn Beiträge thematisieren Ergebnisse der Grundlagenforschung zur sozialen Informationsverarbeitung, zur Bildung von kognitiven Schemata und deren Funktionen in der sozialen Wahrnehmung. Sie setzen sich mit Ausprägungen stereotypen Denkens zu Gender, Sexismus, Rassismus, Mütterlichkeit, Technikinteresse, Literalität, Handicap, Körpernormen und Alterskategorien auseinander. Wenn Gesellschaften fair werden sollen, muss menschliches und maschinelles Lernen schwierige kognitive und ethische Aufgaben sowie die Gratwanderung zwischen notwendigen Differenzierungen in der Gesellschaft und Diskriminierungen bewältigen.

Autorentext

Ingelore Welpe, Psychologin und Anthropologin, Professorin em. der Fachhochschule Kiel, ist Gründungsdirektorin des heutigen Instituts für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity. Sie forscht und lehrt zu Human-ressourcen, Kommunikation crosskulturell, Leadership und Gender.
Britta Thege, Soziologin, apl. Professorin an der Fachhochschule Kiel, ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des Instituts für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity.


Inhalt
Der Mythos der guten Mutter. Zeithistorische Kontinuitäten elterlicher Gefühlspolitik Marike Schmeck
Aspekte des Zusammenspiels stereotyper Geschlechterbilder und normativer Anforderungen an beruflich- geschlechtliche Identitäten junger Frauen im Diskursfeld Technik und Geschlecht Ingelore Welpe Homo Technikus Kann das Stereotyp seine Definitionsmacht in technischen Fachkulturen verlieren? Eva Tolasch & Lotte Rose Schweres Leben?! Einblicke in die Selbstführungsstrategien von Menschen mit hohem Körpergewicht entlang der Abnehm- Praktiken in einer dickenfeindlichen Gesellschaft Merle Heyrock Nicht lesen, nicht schreiben, nicht dabei? Wie Bildungsund Literalitätsnormen stereotype Vorstellungen über Menschen mit Lese- und Schreibschwäche begünstigen Annette Schlatholt Praktisch und daneben! Klischees über Menschen mit Behinderungen. Ein Erfahrungsbericht aus über 30 Jahren Arbeit für die Selbsthilfe Florian Bödecker Wer sind eigentlich die Älteren? Von der wissenschaftlichen Legitimität einer Alterskategorie Anhang Alltägliche Erfahrungen! Die Autor*innen

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783631883150
    • Editor Ingelore Welpe, Ingelore Welpe, Britta Thege
    • Sprache Deutsch
    • Auflage 23001 A. 1. Auflage
    • Größe H210mm x B148mm x T17mm
    • Jahr 2023
    • EAN 9783631883150
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-631-88315-0
    • Veröffentlichung 27.10.2023
    • Titel Die stereotype Gesellschaft
    • Untertitel Praxen der sozialen Kategorisierung von Menschen
    • Gewicht 401g
    • Herausgeber Peter Lang
    • Anzahl Seiten 308
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Medienwissenschaft

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