Die strafrechtliche Resonanz auf Verhaltensnormverstöße und deren Folgen

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Details

Im Sinne einer freiheitlich-legitimatorischen Normentheorie wird die Rolle des Strafgesetzes als abstrakt-generelle Ermächtigungsgrundlage präzisiert und auf freiheitlich-rechtsstaatlicher Basis zu den konkret-individuellen rechtlichen Normtypen der Verhaltensnorm und der Sanktionsnorm ins Verhältnis gesetzt. Unter Rückgriff auf die juristischen Methoden wird dieses abstrakte Modell außerdem im Hinblick auf die wichtigsten Straftatbestandsvoraussetzungen konkretisiert.

Jede strafrechtliche Reaktion muss aufgrund des damit verbundenen staatlichen Eingriffs den verfassungsrechtlichen Anforderungen entsprechen. Der legitime Strafzweck ist freiheitlich-rechtsstaatlich zu konkretisieren: Durch strafrechtliche Reaktionen soll der Ausgleich der unberechtigten Freiheitsanmaßung des Täters nach dem Maß der dahingehenden Verantwortlichkeit und dadurch die Bestätigung des Täters in seiner Rechtsposition als auch weiterhin gleiche Rechtsperson bewirkt werden. Im Sinne des in dieser Arbeit dargestellten Konzepts einer freiheitlich-legitimatorischen Normentheorie wird die Rolle des Strafgesetzes als abstrakt-generelle Ermächtigungsgrundlage präzisiert und auf freiheitlich-rechtsstaatlicher Basis zu den konkret-individuellen rechtlichen Normtypen der Verhaltensnorm und der Sanktionsnorm ins Verhältnis gesetzt. Unter Rückgriff auf die juristischen Methoden wird dieses abstrakte Modell außerdem im Hinblick auf die wichtigsten Straftatelemente konkretisiert.

Autorentext

Annika Bünzel ist Habilitandin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung von Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski an der Universität zu Köln. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität in Marburg und war von 2020 bis 2022 dort Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie von Prof. Dr. Dr. h.c. dupl. Georg Freund. Von 2023-2025 absolvierte sie am Landgericht Gießen ihr Referendariat. Zudem ist sie Mitglied im Arbeitskreis Rechtslinguistik sowie im Arbeitskreis Normentheorie.


Inhalt
A. Einführung Aktualität und Bedeutung eines normentheoretischen Legitimationsansatzes B. Normative Grundlagen der Straftat im freiheitlich-legitimatorischen Straftatkonzept Begriff und Regelungsgehalt einer Norm Normentheoretisches Stufenverhältnis: Verhaltensnormen und an entsprechende Verstöße anknüpfende Sanktionsnormen auf abstrakt-genereller strafgesetzlicher Ermächtigungsgrundlage Bildung konkret-individueller Verhaltensnormen unter Rückgriff auf gesellschaftliche Grundentscheidungen als Orientierungshilfen Herstellung konkret-individueller Saktionsnormen auf der Grundlage abstrakt-genereller Strafgesetze C. Konkretisierung der Tatbestandsvoraussetzungen einer konkret-individuellen Sanktionsnorm Zur angemessenen Verortung strafrechtsrelevanter Problemstellungen im Straftatsystem der freiheitlich-legitimatorischen Normentheorie Das (vollendete) Erfolgsdelikt als mindestens fahrlässige Straftat Fazit zu C. und Ausblick D. Gesamtfazit

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783428192700
    • Auflage 24001 A. 1. Auflage
    • Sprache Deutsch
    • Genre Steuerrecht
    • Größe H234mm x B157mm x T18mm
    • Jahr 2024
    • EAN 9783428192700
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-428-19270-0
    • Veröffentlichung 26.09.2024
    • Titel Die strafrechtliche Resonanz auf Verhaltensnormverstöße und deren Folgen
    • Autor Annika Bünzel
    • Untertitel Zur Legitimation konkret-individueller Sanktionsnormen und deren Bildung im freiheitlichen Rechtsstaat
    • Gewicht 454g
    • Herausgeber Duncker & Humblot GmbH
    • Anzahl Seiten 225
    • Lesemotiv Verstehen

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