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«Die Weber» in der Revision
Details
Diese «Nachprüfung» gilt dem Gegensatz von «Revolutionsstück» (1.-4. Akt) und «Anti-Revolutionsstück» (5. Akt), der seit Fontanes Weber-Rezension von 1894 die Interpreten irritiert. «Revision» deutet zugleich an, daß und wie Hauptmann das Gerichtsmotiv im historischen Weberlied von 1844 weiterführt. Das am rezeptionsbestimmenden 1. Akt erarbeitete Modell einer zweitinstanzlichen Überprüfung mit dem Zuschauer als Richter, auf die Folgeakte angewandt, macht schließlich den verwirrenden Zufallstod des alten Hilse im 5. Akt verständlich als Demonstration der fatalen Wirkung staatlicher Unterdrückung. Und es hilft im «Revolutionsstück», das so zu seinem «Anti-» hinführt, die Absicht erkennen, die Reformbereitschaft der Besitzenden durch die Erweckung nachhaltiger Furcht statt nur des flüchtigen Mitleids zu steigern.
Autorentext
Der Autor: Ernst Günter Fröls, geboren 1947 in Westerburg; Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Mainz; 1977-2003 Gymnasiallehrer in Traben-Trarbach.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Das Gericht in Weberlied und Weberdrama Das Fabrikantenbild in Webergemälde, Weberlied und Weberdrama Das moralische Zeugnis der Frauen in Verbindung mit Alten Das politische Zeugnis des Schmieds 3. und 4. Weber-Akt: von der Authentizität zur Aktualität Der Tod des alten Hilse - Furcht und Mitleid.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel «Die Weber» in der Revision
- Veröffentlichung 17.11.2005
- ISBN 978-3-631-54211-8
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783631542118
- Jahr 2005
- Größe H210mm x B148mm x T12mm
- Autor Ernst Fröls
- Untertitel Untersuchungen zu Quellen, Struktur und Intention von Hauptmanns Weberdrama
- Gewicht 281g
- Auflage 05001 A. 1. Auflage
- Features Dissertationsschrift
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Anzahl Seiten 210
- Herausgeber Peter Lang
- GTIN 09783631542118