Dies irae

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Details

Sacco di Roma, Tambora, 9/11, Tsunami die Weltgeschichte ist voller Ereignisse, in deren Zusammenhang immer aufs Neue vom drohenden Weltuntergang gesprochen wurde. Endzeitängste sind jedoch ein besonderes Phänomen der abendländischen, christlichen Kultur. Mit diesem Buch liegt erstmals eine umfassende Ideengeschichte der Apokalypse vor. Von den biblischen Propheten bis zu den heutigen Tageszeitungen ist die christliche Kultur geprägt vom Glauben an ein unerbittliches Ende. Johannes Fried spannt den Bogen seiner Erzählung von der vorchristlichen Antike über das Zeitalter der Aufklärung bis hin zur jüngsten Gegenwart. Sowohl Geistesgeschichte wie auch Populärkultur und Wissenschaft bieten eine unerschöpfliche Vielfalt an faszinierenden Beispielen. Es stellt sich heraus, dass sich die Endzeitvisionen nicht mit fortschreitenden wissenschaftlichen Erkenntnissen verflüchtigen vielmehr sind sie tief verwurzelt in unserem unbewussten Weltbild und bis heute aktuell.


"Die brillant geschriebene Studie stellt nicht weniger als die erste umfassende Kulturgeschichte der Apokalypse dar."
Michael Fischer, Faz 30. März 2016


Autorentext
Johannes Fried war bis zu seiner Emeritierung Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Frankfurt. 1995 erhielt er den Preis des Historischen Kollegs (Historikerpreis) und 2006 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa. Bei C.H.Beck sind von ihm u. a. erschienen: Das Mittelalter (2009), Karl der Große (2014) und Der Schleier der Erinnerung (2012).

Klappentext

„Sacco di Roma“, Tambora, 9/11, Tsunami – die Weltgeschichte ist voller Ereignisse, in deren Zusammenhang immer aufs Neue vom drohenden Weltuntergang gesprochen wurde. Endzeitängste sind jedoch ein besonderes Phänomen der abendländischen, christlichen Kultur. Mit diesem Buch liegt erstmals eine umfassende Ideengeschichte der Apokalypse vor. Von den biblischen Propheten bis zu den heutigen Tageszeitungen ist die christliche Kultur geprägt vom Glauben an ein unerbittliches Ende. Johannes Fried spannt den Bogen seiner Erzählung von der vorchristlichen Antike über das Zeitalter der Aufklärung bis hin zur jüngsten Gegenwart. Sowohl Geistesgeschichte wie auch Populärkultur und Wissenschaft bieten eine unerschöpfliche Vielfalt an faszinierenden Beispielen. Es stellt sich heraus, dass sich die Endzeitvisionen nicht mit fortschreitenden wissenschaftlichen Erkenntnissen verflüchtigen – vielmehr sind sie tief verwurzelt in unserem unbewussten Weltbild und bis heute aktuell.


Inhalt

*Vorwort

Einleitung: Weltuntergang. Geschichtstheologische
Grundlagen westlich-abendländischer Kultur

  1. Glauben und Verkündung*
    Apokalyptik und Endzeit dringen ins kulturelle Gedächtnis
    Vom 'Tag des Herrn' zum Weltuntergang
    Christliche Eschatologie und der Auftritt des Antichrist
    Die Wandlungsmacht des Untergangs

    1. Aktualisierungen

    Berechnungen
    Frühe Exegeten
    Die Endzeitbotschaft formt die Ethik
    Reformforderungen aus Endzeitsorgen
    Popularisierung und Warnungen
    Utopie und Realisierungen

    1. Ein Jahrtausend Gelehrsamkeit und Untergangserwartung

    Wie war die Botschaft vom Ende zu deuten?
    Irritationen durch die Scholastik
    Der Weltuntergang übersteht die Renaissance
    Der Weltuntergang im Konfessionskonflikt

    *4. Das Weltende im Säurebad der Aufklärung

  2. Ahnung, Angst und Wissenschaft heute*
    Künstler, Dichter und Komponisten
    Der Untergang geistert durch Literatur und Filme
    Chaos und Angst
    Die Wissenschaft hat den Weltuntergang nicht vergessen
    Visionäre Prognostik

    *6. Weltuntergang

    Anmerkungen
    Bibliographie
    Personenregister
    Bildnachweis*

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783406689857
    • Sprache Deutsch
    • Auflage 1. A.
    • Größe H217mm x B139mm x T27mm
    • Jahr 2016
    • EAN 9783406689857
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-406-68985-7
    • Veröffentlichung 07.03.2016
    • Titel Dies irae
    • Autor Johannes Fried
    • Untertitel Eine Geschichte des Weltuntergangs
    • Gewicht 613g
    • Herausgeber C.H. Beck
    • Anzahl Seiten 352
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Sonstige Geschichts-Sachbücher

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