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Dont cry, work
Details
Jeden Text kennzeichnen die sozio-ökonomischen Bedingungen, unter denen er entstanden ist. Aber wie können sie zu einem selbstverständlichen und sinnvollen Teil der literaturwissenschaftlichen Analyse werden? Wo sich schriftstellerische Arbeit jahrhundertelang als kontemplativer Schonraum und Negation klassischer Lohnarbeit definiert hat, finden sich bis heute allenfalls vereinzelte ökonomische Perspektiven in der Gegenwartsliteraturforschung. Dabei verschärfen sich seit den 1990er Jahren die Marktbedingungen im literarischen Feld auch für Autorinnen und Autoren. Wie sie ihr Selbstbild zwischen Autonomie und ökonomischen Handlungslogiken in Text und Paratext reflektieren und inszenieren, untersucht diese Studie exemplarisch. In der Verschränkung von literatursoziologischen und literarästhetischen Beobachtungen nähert sie sich einer post-autonomen schriftstellerischen Arbeitsästhetik der Gegenwart.
Autorentext
Miriam Zeh, geboren 1988 in Hamburg, arbeitet als Literaturredakteurin bei Deutschlandfunk Kultur. Sie studierte Musik, Germanistik und Philosophie in Köln und St. Louis. 2021 wurde sie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main promoviert. Regelmäßig moderiert Miriam Zeh Literaturveranstaltungen in ganz Deutschland und sitzt als Literaturkritikerin in verschiedenen Preisjurys. 2022 war sie Sprecherin der Jury für den Deutschen Buchpreis.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783770568291
- Sprache Deutsch
- Größe H235mm x B155mm
- Jahr 2024
- EAN 9783770568291
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-7705-6829-1
- Veröffentlichung 31.03.2024
- Titel Dont cry, work
- Autor Miriam Zeh
- Untertitel Schriftstellerische Arbeit im literarischen Feld der Gegenwart
- Gewicht 520g
- Herausgeber Brill I Fink
- Anzahl Seiten 295
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Allgemeine & vergleichende Literaturwissenschaft
- Auflage 2024