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Doppelstaat DDR
Details
Nach dem jähen Ende des «real-existierenden Sozialismus» in der DDR scheinen die Voraussetzungen für einen Vergleich der Totalitarismustheorien nicht nur günstiger, sondern die von E. Fraenkel formulierte These vom Doppelstaat kann auch daraufhin geprüft werden, ob sie auf die SED-Diktatur übertragen werden kann. Ziel der Bemühungen ist es, die Mechanismen, Regeln und Entwicklungsphasen herauszuarbeiten, die Diktaturen aufgrund eines historischen Anspruches durchlaufen. So wurde die Kaderpolitik der Deutschen Volkspolizei und ihre Auswirkungen auf den politischen Strafvollzug und die Zwangsaussiedlungen als Beispiel herangezogen, um zum einen die Wirkungsmechanismen der SED-Diktatur, des sozialistischen Doppelstaates, zu erläutern. Zum anderen, um ein der SED loyal ergebenes Machtorgan zu beleuchten, das immer im Schatten des Ministeriums für Staatssicherheit stand, aber in ausgesuchten Bereichen genauso effizient und loyal - wenn auch «leiser» - agierte wie die Staatssicherheit als «Schild und Schwert» der Partei.
Autorentext
Der Autor: Hans-Michael Brey, geboren 1967, studierte Politologie, Neuere Geschichte, Soziologie und Städtebau in Bonn und Southampton. Promotion 1998.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Doppelstaat DDR - Die Deutsche Volkspolizei: Aufbau und Entwicklung in ihren Gründerjahren - Menschenrechtsverletzungen im politischen Strafvollzug und bei den Zwangsaussiedlungen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631346556
- Sprache Deutsch
- Auflage 99001 A. 1. Auflage
- Features Dissertationsschrift
- Größe H210mm x B148mm x T21mm
- Jahr 1999
- EAN 9783631346556
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-631-34655-6
- Veröffentlichung 01.04.1999
- Titel Doppelstaat DDR
- Autor Hans-Michael Brey
- Untertitel Menschenrechtsverletzungen der Deutschen Volkspolizei
- Gewicht 501g
- Herausgeber Peter Lang
- Anzahl Seiten 387
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen