Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Dresden wieder sehen
Details
»Wenn es denn so etwas wie einen Mythos Dresden gibt, dann speist sich dieser aus dem einstigen Glanz ebenso wie aus dessen Zerstörung. Was ist das aber für ein Geist, der aus Dresden ein Märchen machen will und es damit der Geschichts- und Gesichtslosigkeit preisgibt?« Dresden ist die Stadt mit dem weltberuhmten Zwinger, der weltberuhmten Gemäldegalerie, der weltberuhmten Staatskapelle, dem weltberuhmten Kreuzchor, dem weltberuhmten Grunen Gewölbe, dem weltberuhmten Meißener Porzellan. Dresden ist auch die Stadt der politischen Auseinandersetzungen, von Pegida-Demonstrationen, Gegendemonstrationen und Straßenblockaden. »Als der Wind wieder die Deutschlandfahnen flattern lässt und aus den Lautsprechern die Wörter Volk und Heimat scheppern, begreife ich mit einem Mal, dass ich die ganze Atmosphäre schon kenne« all das erinnert auch an die Jahre 1989/90, an Sorgen und Ängste, die schon damals präsent waren. Und was bedeutet, vom Osten zu sprechen? Vom Westen zu schweigen? Sieben Texte über die Stadt Dresden in Vergangenheit und Gegenwart sowie die Dankesrede von Ingo Schulze anlässlich der Verleihung des Dresdner Kunstpreises 2021. Die Laudatio von Volker Braun beschließt den Band.
»Die Leser, so sein (Ingo Schulzes) Wunsch, sollten sich nicht als Empfänger einer Botschaft verstehen, sondern zu Gesprächspartnern werden.« (Karin Großmann, Sächsische Zeitung, 12.07.2021) »(Denn) manchmal ist der Blick eines Weggezogenen schlicht klarer und schärfer als der eigene und allein darum lohnt sich die Lektüre.« (Bettina Baltschev, MDR Kultur, 20.08.2021 ) »Wer von diesen Aufsätzen nichts wissen will, könnte in Dresden sein Blaues Wunder erleben.« (Herbert Wiesner, Welt am Sonntag, 5.12.2021) »Die jeweiligen Resümees des Autors über die ganz besonders Dresdnerischen Ereignisse haben Wucht, Geist und auch Witz.« (M. Wüst, SAX, Dezember 2021)
Autorentext
Ingo Schulze, geb. 1962 in Dresden, lebt als Schriftsteller in Berlin. Nach einem Studium der Klassischen Philologie und Germanistik arbeitete er als Schauspieldramaturg, bevor er als Journalist und Zeitungsverleger tätig war. Seit 1995 veröffentlicht er sehr erfolgreich Romane und Kurzprosa (u.a. »33 Augenblicke des Glücks«, »Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier«). Für seine Werke wurde er u.a. mit dem aspekte Literaturpreis (1995), dem Alfred-Döblin-Preis (1995), dem Josepeh-Breitbach-Preis (2001) und dem Preis der Leipziger Buchmesse (2007) ausgezeichnet.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel mit einer Laudatio von Volker Braun
- Autor Ingo Schulze
- Titel Dresden wieder sehen
- Veröffentlichung 14.07.2021
- ISBN 978-3-8353-5119-6
- Format Fester Einband
- EAN 9783835351196
- Jahr 2021
- Größe H210mm x B123mm x T10mm
- Gewicht 170g
- Herausgeber Wallstein Verlag GmbH
- Editor Volker Braun
- Auflage 3. A.
- Genre Essays & Literaturkritiken
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 76
- GTIN 09783835351196