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Ein Gesandter in der ersten Sattelzeit der Diplomatie
Details
Weit verzweigte Netzwerke, vielseitige Rollen, ökonomischen Interessen und Schriftpraktiken
Die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde im Kontext der Neuen Diplomatiegeschichte bislang kaum erforscht. Diese Studie untersucht das diplomatische Handeln von Johann Maria Warschitz ( 1541/42), der in dieser Umbruchsphase für Pfalzgraf Friedrich sowie die Habsburger als Gesandter europaweit tätig war. Mit dem in sechs Leinentaschen gelagerten Archiv dieses Akteurs liegt ein einzigartiger Bestand vor, der durch Quellen in österreichischen und italienischen Archiven ergänzt wird. Bei der praxeologischen Analyse stehen Warschitz' weit verzweigte Netzwerke, seine vielseitigen Rollen, ökonomischen Interessen sowie seine Schriftpraktiken im Vordergrund. Die Untersuchung zeigt, wie Warschitz aktiv das diplomatische Geschehen mitgestaltete und dabei seine eigenen Ressourcen vermehrte. Gleichzeitig liefert die Studie neue Einblicke in die erste Sattelzeit der Diplomatie' um 1500, in der sich die Handlungslogiken in den europäischen Außenbeziehungen grundlegend veränderten.
Autorentext
Georg Kaulfersch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte (Frühe Neuzeit) der Universität Regensburg.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783412532291
- Sprache Deutsch
- Größe H233mm x B162mm x T40mm
- Jahr 2025
- EAN 9783412532291
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-412-53229-1
- Veröffentlichung 14.04.2025
- Titel Ein Gesandter in der ersten Sattelzeit der Diplomatie
- Autor Georg R. Kaulfersch
- Untertitel Die Vielfalt der Rollen und Praktiken bei Johann Maria Warschitz ( 1541/42)
- Gewicht 960g
- Herausgeber Böhlau-Verlag GmbH
- Anzahl Seiten 528
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Neuzeit bis 1918