Ein Stück nur

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Details

Ein Lebenszeugnis von bewegendem Reichtum
"Ein Stück nur" ist ein echter Steiger-Text mit der Atmosphäre, mit Fragestellungen und Motiven seiner Romane und Kurzgeschichten - aber mit erlebtem, realem Hintergrund.

Ein Lebenszeugnis von bewegendem Reichtum Ein Stück nur ist ein echter Steiger-Text mit der Atmosphäre, mit Fragestellungen und Motiven seiner Romane und Kurzgeschichten - aber mit erlebtem, realem Hintergrund. Ein Stück nur sind Otto Steigers Memoiren: Die Rückschau eines 90-jährigen Autors, der sein persönliches Leben konsequent aus dem Schreiben ausgeklammert und privat behalten hat und nie - weder offen noch verschlüsselt - autobiografisch sein wollte. So vermeidet er auch hier mit typischem Understatement Nabelschau oder geschwätziges Curriculum Vitae: Die eigene Person gibt bloss den Hintergrund für Episoden her, die bedeutsam für die Lebenshaltung des Autors oder den damaligen Zeitgeist sind. In Ein Stück nur leuchten Stationen eines eigensinnigen Lebens auf: der Ausbruch aus dem engen Bern ins Paris der dreissiger Jahre, eine Stelle als Stimme der Nation während des Zweiten Weltkrieges, die Gründung einer eigenen Handelsschule, das Stigma als unbequemer Autor, der Reisen hinter den Eisernen Vorhang wagt. Und natürlich - in eingestreuten Anekdoten - der Beginn der Karriere als Schriftsteller, die Begegnung mit literarischen Kreisen, aber auch etwa mit einem Verleger, dem beim Lektorieren der Bleistift ausrutscht. In erster Linie jedoch zeichnet Ein Stück nur das Bild der Schweiz quer durchs 20. Jahrhundert, eine Zeit, die geprägt ist von Erstem und Zweitem Weltkrieg, dann vom Kalten Krieg. Dem Pathos der offiziellen Geschichte setzt Steiger den Alltag entgegen, in leiseren Tönen, die ironisch, kritisch und nachdenklich die Mythen leer laufen lassen. Er ergreift Partei fürs gewöhnliche Leben, für den einfachen Mitmenschen, auch wenn er zum Beispiel ein Schulmädchen, das ihn gerne als Helden sähe, bitter enttäuschen muss. Ein Stück nur schildert mit trockenem Humor die nüchterne, sparsame, biedere Gesellschaft, die Otto Steiger in seinen Romanen und Erzählungen immer wieder treffend aufs Korn nimmt. Da sind die Zwänge des Vaters, der seine Familie ungeliebt durch die kargen Kriegsjahre bringt, da sind der steife Kragen der Uniform und die Konventionen von Schule und Bildungsbürgertum, da sind die Selbstmörder. Da sind aber auch Tante Gritli mit ihrem Weihnachtswunder, Julchen mit dem Sinn für lllusionen, Elsbeth, die sich nicht hetzen lässt. Und immer wieder der (glückliche) Zufall, die Ahnung des Unfassbaren. Otto Steiger konnte schon immer erzählen; das beweist er auch in diesem Buch. Wie vom Autor in einer Vorbemerkung gewünscht, spürt der Leser èinen Hauch der Zeit, in der die Erinnerungen spielen! Ruth Binde in der VPOD-Zeitung Zu den Berühmten hat Steiger nie gehört. Aber vielleicht wird man später einmal finden, dass nirgends so viel Aufschluss über die Mentalität des schweizerischen Mittelstandes zu erfahren ist wie in seinem Werk. Wie in diesen listig gestrickten, soliden und unterhaltenden Geschichten, die die ganze zweite Jahrhunderthälfte begleitet haben. Tages-Anzeiger

Autorentext

Otto Steiger, geboren 1909 in Uetendorf bei Thun, aufgewachsen in Bern. Anfang der dreissiger Jahre Umzug nach Paris. Beginn eines Studiums und Arbeit in verschiedenen Berufen. R ckkehr in die Schweiz. Von 1936 bis 1942 Nachrichtensprecher am Schweizer Radio. 1943 Umzug nach Z rich, Er ffnung und Leitung einer privaten Handelsschule und sp r einer Handelsfirma. Otto Steiger lebt in Z rich, ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter. Seine Werke wurden in 15 Sprachen bersetzt. Von ihm sind in der edition 8 (eco Verlag) weitere 10 Titel erschienen (Gesammelte Werke), alle bis auf einen (vergriffen) sind lieferbar.


Klappentext

Ein Lebenszeugnis von bewegendem Reichtum Ein St ck nur ist ein echter Steiger-Text mit der Atmosph , mit Fragestellungen und Motiven seiner Romane und Kurzgeschichten - aber mit erlebtem, realem Hintergrund. Ein St ck nur sind Otto Steigers Memoiren: Die R ckschau eines 90-j igen Autors, der sein pers nliches Leben konsequent aus dem Schreiben ausgeklammert und privat behalten hat und nie - weder offen noch verschl sselt - autobiografisch sein wollte. So vermeidet er auch hier mit typischem Understatement Nabelschau oder geschw iges Curriculum Vitae: Die eigene Person gibt bloss den Hintergrund f r Episoden her, die bedeutsam f r die Lebenshaltung des Autors oder den damaligen Zeitgeist sind. In Ein St ck nur leuchten Stationen eines eigensinnigen Lebens auf: der Ausbruch aus dem engen Bern ins Paris der dreissiger Jahre, eine Stelle als Stimme der Nation w end des Zweiten Weltkrieges, die Gr ndung einer eigenen Handelsschule, das Stigma als unbequemer Autor, der Reisen hinter den Eisernen Vorhang wagt. Und nat rlich - in eingestreuten Anekdoten - der Beginn der Karriere als Schriftsteller, die Begegnung mit literarischen Kreisen, aber auch etwa mit einem Verleger, dem beim Lektorieren der Bleistift ausrutscht. In erster Linie jedoch zeichnet Ein St ck nur das Bild der Schweiz quer durchs 20. Jahrhundert, eine Zeit, die gepr ist von Erstem und Zweitem Weltkrieg, dann vom Kalten Krieg. Dem Pathos der offiziellen Geschichte setzt Steiger den Alltag entgegen, in leiseren T nen, die ironisch, kritisch und nachdenklich die Mythen leer laufen lassen. Er ergreift Partei f rs gew hnliche Leben, f r den einfachen Mitmenschen, auch wenn er zum Beispiel ein Schulm hen, das ihn gerne als Helden s , bitter entt chen muss. Ein St ck nur schildert mit trockenem Humor die n chterne, sparsame, biedere Gesellschaft, die Otto Steiger in seinen Romanen und Erz ungen immer wieder treffend aufs Korn nimmt. Da sind die Zw e des Vaters, der seine Familie ungeliebt durch die kargen Kriegsjahre bringt, da sind der steife Kragen der Uniform und die Konventionen von Schule und Bildungsb rgertum, da sind die Selbstm rder. Da sind aber auch Tante Gritli mit ihrem Weihnachtswunder, Julchen mit dem Sinn f r lllusionen, Elsbeth, die sich nicht hetzen l t. Und immer wieder der (gl ckliche) Zufall, die Ahnung des Unfassbaren. Otto Steiger konnte schon immer erz en; das beweist er auch in diesem Buch. Wie vom Autor in einer Vorbemerkung gew nscht, sp rt der Leser en Hauch der Zeit, in der die Erinnerungen spielen! Ruth Binde in der VPOD-Zeitung Zu den Ber hmten hat Steiger nie geh rt. Aber vielleicht wird man sp r einmal finden, dass nirgends so viel Aufschluss ber die Mentalit des schweizerischen Mittelstandes zu erfahren ist wie in seinem Werk. Wie in diesen listig gestrickten, soliden und unterhaltenden Geschichten, die die ganze zweite Jahrhunderth te begleitet haben. Tages-Anzeiger


Zusammenfassung

"Otto Steiger konnte schon immer erzählen; das beweist er auch in diesem Buch. Wie vom Autor in einer Vorbemerkung gewünscht, spürt der Leser 'einen Hauch der Zeit, in der die Erinnerungen spielen'." (Ruth Binde in der VPOD-Zeitung)
"Zu den Berühmten hat Steiger nie gehört. Aber vielleicht wird man später einmal finden, dass nirgends so viel Aufschluss über die Mentalität des schweizerischen Mittelstandes zu erfahren ist wie in seinem Werk. Wie in diesen listig gestrickten, soliden und unterhaltenden Geschichten, die die ganze zweite Jahrhunderthälfte begleitet haben." (Tages-Anzeiger)

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Untertitel Erinnerungen in Episoden
    • Autor Otto Steiger
    • Titel Ein Stück nur
    • Veröffentlichung 31.05.1999
    • ISBN 978-3-85990-009-7
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783859900097
    • Jahr 1999
    • Größe H210mm x B130mm
    • Gewicht 400g
    • Herausgeber Edition 8
    • Auflage erste Auflage 1999
    • Altersempfehlung 12 bis 18 Jahre
    • Genre Deutsche Sprach- & Literaturwissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 224
    • GTIN 09783859900097

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