«Eine Art Symbolik fürs Ohr»

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Details

Goethe war Augen- und Ohrenmensch zugleich, letzteres als intensiv Hörender und hörend Reflektierender. Seine vielseitigen Bedingungen an Musik und Musiker, differenzierte Stellungnahmen zur klingenden Musik, zu Fragen von Theorie und Ästhetik sind Beweis für seine ursprüngliche Musikalität. Der Sammelband mit 15 Vorträgen eines interdisziplinären Symposiums in Heidelberg 1999 befaßt sich mit Vertonungen Goethescher Lyrik im 18. und 19. Jahrhundert. Dabei geht es um zentrale Fragen des kunstästhetischen Umbruchs um 1800, um den Paradigmenwechsel in der Musikgeschichte vom Vokalen zum Instrumentalen, um die damit verbundene Sprachlichkeit der Musik und die Musikalisierung von Sprache. Auch der Liedvortrag als eigene Spezies mit eigenen Gesetzen, spezielle Text-, Gattungs- und Interpretationsprobleme, Beziehungen Goethes zu einzelnen Komponisten und deren künstlerischer Reflex auf seine Dichtungen, die Musikaffinität und Dramen sowie Rezeptionsphänomene in einigen europäischen Ländern werden thematisiert und diskutiert.

Autorentext

Der Herausgeber: Hermann Jung, geb. 1943 in München, Studium an der Hochschule für Musik (Künstlerisches Lehramt) und Universität Heidelberg (Musikwissenschaft, Germanistik), Wissenschaftlicher Assistent, Dr. phil. 1975, Studienrat am Gymnasium Weinheim, seit 1983 Professor für Musikwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Mannheim.


Zusammenfassung
"Ein rundum geglücktes Florilegium..., das dem Goethefreund noch immer manches Anregende auf den Weg gibt." (Erika Deiss, SWR 2)


Inhalt
Aus dem Inhalt: G. vom Hofe: Goethes Gedanke einer «Art Symbolik fürs Ohr» und seine Begründung im musikästhetischen Dialog mit Zelter. Versuch einer Deutung G. Busch-Salmen: Goethes «Demodokos» - Zur Zusammenarbeit des Dichters mit dem Hofsänger Johann Wilhelm Ehlers C. Canisius: Goethes Anverwandlungen mündlich überlieferter Poesie G. Gruber: Zu Goethes Mozartverständnis D. Borchmeyer: Goethes Faust musikalisch betrachtet P. H. Neumann: Anmerkungen zu Robert Schumanns Szenen aus Goethes ,Faust' (1844/53) H. Jung: «Wozu Musik zu solch vollendeter Poesie?» Robert Schumann und seine Szenen aus Goethes ,Faust' J. K. Brown: Der Drang zum Gesang. Zur dramatischen Form bei Goethe D. Martin: Mariane von Willemers Suleika-Gedichte und ihre Vertonungen C. Ricca: Überlegungen zu Goethes römischer Rezeption des «geistlichen dialogisierten Liedes» N. M. Jensen: Kunstlied und Volkslied in Dänemark zur Goethezeit C. Flamm: «...sehr ernste Symptome einer Leidenschaft für Goethe». Nikolaj Metners Goethe-Vertonungen L. Kolago: Ein Beitrag zu den polnisch-deutschen Beziehungen in Literatur und Musik. Stanisaw Moniuszko und seine Goethe-Vertonungen J. Vyslouil: Das Prager Kunstlied der Goethezeit V. Vyslouilová: Josef Antonin tphán: Sammlung deutscher Lieder (1778-82). Zu Liedbegriff und Liedästhetik der Goethezeit.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Editor Hermann Jung
    • Titel «Eine Art Symbolik fürs Ohr»
    • Veröffentlichung 03.05.2002
    • ISBN 978-3-631-38059-8
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783631380598
    • Jahr 2002
    • Größe H210mm x B148mm x T16mm
    • Untertitel Johann Wolfgang von Goethe. Lyrik und Musik
    • Gewicht 381g
    • Auflage 02001 A. 1. Auflage
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Anzahl Seiten 288
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783631380598

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