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Eine Bombe für die RAF
Details
Das kurze Leben des Johannes Thimme endete nach einer Phase kritischer Auseinandersetzungen mit der BRD, ihrer Politik und ihren Repräsentanten durch die Explosion einer Bombe, die er selbst gelegt hatte. Dieses Buch ist der Versuch seiner Mutter Ulrike Thimme, am Beispiel des eigenen Sohnes noch einmal nachzuvollziehen, was in den 70er und 80er Jahren viele junge Menschen in die politische Gewalt oder doch in ihren gefährlichen Umkreis führte. Sie beschreibt den Werdegang ihres Sohnes von seinen Kindertagen bis zu seinem Tod, indem sie anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Erinnerungen den beginnenden Prozess seiner Politisierung und schließlich seiner Radikalisierung rekonstruiert. Nachdenklich, selbstkritisch, ohne Schuldzuweisungen und stets auf der Grundlage ihrer eigenen strikten Ablehnung von Gewalt bilanziert sie das Verhältnis ihres Sohnes zu Staat. Gesellschaft und Justiz, aber auch zur eigenen Familie und zum politischen Umfeld der RAF, dem Johannes angehörte und in dem er umkam. Ein ungewöhnlicher, einfühl-samer Beitrag zur einsetzenden Aufarbeitung der RAF-Problematik.
Autorentext
Ulrike Thimme, geb. 1923, promovierte Germanistin, war unter anderem als Journalistin und Gymnasiallehrerin tätig. Sie ist Mutter von drei Söhnen und lebt in Karlsruhe.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783881907224
- Sprache Deutsch
- Auflage 2. Auflage.
- Größe H200mm x B121mm x T22mm
- Jahr 2013
- EAN 9783881907224
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-88190-722-4
- Veröffentlichung 20.06.2013
- Titel Eine Bombe für die RAF
- Autor Ulrike Thimme
- Untertitel Das Leben und Sterben des Johannes Thimme. Ein Bericht von seiner Mutter.
- Gewicht 209g
- Herausgeber Info Verlag
- Anzahl Seiten 200
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)