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Einsatz der Affekte
Details
Der vorliegende Band geht auf ein Forschungskolloquium an der Ruhr-Universität Bochum zurück. Fachvertreter*innen der Romanistik, Komparatistik und Geschichtswissenschaft richten den Blick auf jene Texte, die im Zusammenhang mit der frühneuzeitlichen Vereinnahmung der beiden Amerikas, des Fernen Ostens und des Mittelmeerraumes entstanden sind. In postkolonial-kritischer Perspektive legen sie offen, dass Affekte wie Furcht, Staunen, Mitleid oder Scham gezielt zum Einsatz kommen, um die Ideologie der Expansion zu rechtfertigen, die Taten der Expansionsträger ins rechte Licht zu rücken und die gewaltvolle Realität der Kontakte zu Indigenen zu verschleiern. Den komplexen Verfahren der Verschriftlichung und Darstellung, aber auch der bewussten Ausklammerung ebendieser Affekte (in) der europäischen Expansion nachzugehen, ist das gemeinsame Ziel der hier versammelten Beiträge.
Autorentext
Dirk Brunke ist Postdoc am Romanischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum und leitet derzeit dort das von der DFG geförderte Projekt "Reise - Schiffbruch - Gefangenschaft. Mitleid in der iberoromanischen Autobiographie der Frühen Neuzeit". Hendrik Schlieper ist Juniorprofessor für Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Paderborn und forscht schwerpunktmäßig zu den romanischen Literaturen der Frühen Neuzeit.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783770568758
- Sprache Deutsch
- Editor Dirk Brunke, Hendrik Schlieper
- Größe H242mm x B166mm x T20mm
- Jahr 2024
- EAN 9783770568758
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-7705-6875-8
- Veröffentlichung 17.04.2024
- Titel Einsatz der Affekte
- Untertitel Zum Schrifttum der europäischen Expansion
- Gewicht 446g
- Herausgeber Brill I Fink
- Anzahl Seiten 189
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Allgemeine & vergleichende Literaturwissenschaft
- Auflage 2024