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Elitehäftling
Details
Nach dem «Anschluss» 1938 zwangen die Nazis den österreichischen Bundeskanzler Kurt Schuschnigg zum Rücktritt und hielten ihn sieben Jahre lang in Haft, bis ihn 1945 die Alliierten befreiten. Seine privilegierte Stellung innerhalb des Konzentrationslagersystems ermöglichte Schuschnigg, ein Tagebuch zu führen und Briefe zu schreiben, die an Familienmitglieder herausgeschmuggelt werden konnten. Anhand dieser Quellen stellt die mehrfach preisgekrönte Historikerin Erika Rummel einen wenig bekannten Aspekt der KZ-Geschichte dar: das Leben eines VIP-Häftlings. Die Bedingungen, unter denen Schuschnigg im KZ Sachsenhausen inhaftiert war, sind nicht mit dem Horror vergleichbar, den normale Häftlinge erleiden mussten. Doch seine Strategie für das intellektuelle und emotionale Überleben ist dieselbe er baut auf Witz, Freundschaften, persönliche Erinnerungen, den Trost über Kultur und Religion und ein Gefühl der Integrität.
Autorentext
Erika Rummel lehrte an der Wilfrid Laurier University und der University of Toronto, Kanada. Sie ist Autorin von mehr als einem Dutzend wissenschaftlicher Bücher, die sich vor allem mit dem Humanismus der Renaissance beschäftigen, sowie von zehn Romanen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Übersetzer Christine Christ-von Wedel
- Titel Elitehäftling
- Veröffentlichung 17.10.2025
- ISBN 978-3-7965-5397-4
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783796553974
- Jahr 2025
- Größe H221mm x B153mm x T15mm
- Autor Erika Rummel
- Untertitel Wie Österreichs Bundeskanzler Kurt Schuschnigg die Nazi-Gefangenschaft überlebte
- Gewicht 375g
- Auflage 1. A.
- Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 240
- Herausgeber Schwabe Verlag Basel
- GTIN 09783796553974