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Esaus Kuß
Details
Nach 'Ein Russischer Roman' (detebe 22586) legt Meir Shalev mit 'Esaus Kuß' eine zweite packende Familiensaga vor, die einen lebendigen Einblick in den heute schon zur Historie gewordenen Alltag Israels in den zwanziger, fünfziger und siebziger Jahren gibt. Drei Generationen einer jüdischen Bäckersfamilie: über Brot, Liebe und Leid, Streit und Versöhnung.
Nach Ein Russischer Roman (detebe 22586) legt Meir Shalev mit Esaus Kuß eine zweite packende Familiensaga vor, die einen lebendigen Einblick in den heute schon zur Historie gewordenen Alltag Israels in den zwanziger, fünfziger und siebziger Jahren gibt. Drei Generationen einer jüdischen Bäckersfamilie: über Brot, Liebe und Leid, Streit und Versöhnung.
»Meir Shalev ist ein großer Verführer, einer, der archaische Geschichten liebt und seine Leser mit wunderschönen Sätzen umwirbt, mit Klugheit und lustvollem Fabulieren.«
Vorwort
Drei Generationen einer jüdischen Bäckersfamilie: über Brot, Liebe und Leid, Streit und Versöhnung.
Autorentext
Meir Shalev (19482023) wuchs im Moschaw Nahalal in der Jesreel-Ebene auf, studierte Psychologie und arbeitete viele Jahre als Journalist, Radio- und Fernsehmoderator, ehe er mit vierzig Jahren seinen ersten Roman veröffentlichte. Er wurde mit Büchern wie Judiths Liebe oder Der Junge und die Taube zu einem der bekanntesten und beliebtesten israelischen Romanciers und erhielt 2006 den Brenner Prize, die höchste literarische Auszeichnung in Israel.
Klappentext
Nach >Ein Russischer RomanEsaus Kuß *Herzog Anton und die Dienstmagd Soga
(Eine erfundene Geschichte über Personen, die es nie gegeben hat) Herzog Wilhelm von Geßler fiel im Alter von fünf Jahren einem Jagdunfall zum Opfer. Eine Gans flatterte auf, eine Flinte knallte im Gebüsch, das Kind fiel zu Boden, zappelte und brüllte. Seine Schreie hallten über den Erdboden, verhedderten sich im Schilf, prallten gegen die Pappelstämme, aber die Hunde wußten nur Füchse und Vögel aufzustöbern und fanden den kleinen Leichnam des Herzogs erst, als er längst verstummt war. Der Schütze, ein ungeschlachter Rinderhirte, der sich in das Jagdrevier eingeschlichen hatte, um einen Fasanen zu wildern, beging noch am selben Abend vor Trauer Selbstmord und hinterließ eine junge Witwe, einen holprigen Reuebrief und ein ungelöstes Rätsel: Wie konnte ein Mensch sich durch zwei Genickschüsse mit der Pistole umbringen? Wilhelm war einer von zwei Zwillingsbrüdern, ein stämmiger Rotschopf, der schon mit vier Jahren aufgescheuchte Schnepfen abschoß, Falken fliegen ließ und Windhunde über die Felder jagte. Wenige Tage vor seinem Tod hatte er sein erstes eigenes Gewehr erhalten, ein echtes Mannlicher*, wenn auch stark verkleinert, eigens angefertigt von Elija Natan von Monastir, dem besten Waffenschmied Europas. Fortan beherrschte das tote Kind seine beiden lebenden Eltern. Die trauernde Mutter erwarb für eine horrende Summe die Pietá von Gianini und hängte sie in das Zimmer ihres verstorbenen Sohnes. Stundenlang lag sie krumm in seinem Bettchen eingepfercht, betrachtete wehmütig den Leichnam des Bekreuzigten und schöpfte Kraft aus der imposanten Gestalt seiner Mutter, die unter ... <
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Gewicht 384g
- Untertitel Eine Familiensaga
- Autor Meir Shalev
- Titel Esaus Kuß
- ISBN 978-3-257-22828-1
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783257228281
- Jahr 1996
- Größe H180mm x B113mm x T27mm
- Herausgeber Diogenes Verlag AG
- Anzahl Seiten 512
- Übersetzer Ruth Achlama
- Auflage 9. A.
- Genre Gegenwartsliteratur (ab 1945)
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- GTIN 09783257228281