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Essays zur interkulturellen Verständigung
Details
Wem interkulturelle Verständigung ein Anliegen ist, hält sich an zwei Maximen, die Schopenhauer Kant folgend empfohlen habe: (1) Die Anfänge sind nicht ohne Not zu vervielfältigen. Man beginnt die Geschichte der Philosophie nicht mit dem Aufkommen von drei Achsenzeitkulturen und deren Abhebung vom angeblich intuitiv bleibenden Denken der sie umgebenden »Naturvölker«. Man fragt vielmehr: Was haben die frühen Menschen, als sie sich sprachbegabt und als soziale Wesen out of Africa über die ganze Erde verbreiteten, an mentalen Fähigkeiten mitgebracht? (2) Varietät ist nicht blind zu reduzieren. Kein Mensch ist nur Frau oder Mann, farbig oder weiß, begütert oder besitzlos, gebildet oder ungeschult. Jedes Individuum ist eine differenzierte Kombination solcher Eigenschaften. Eines ist jedes von ihnen überall auf der Erde unverkennbar, selbst wenn ihm brutale Eigenschaften nicht fremd sind: menschlich.
Autorentext
Elmar Holenstein war Professor an der ETH Zürich und lebt seit seiner Emeritierung 2002 in Yokohama, Japan.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Autor Elmar Holenstein
- Titel Essays zur interkulturellen Verständigung
- Veröffentlichung 31.05.2025
- ISBN 978-3-7089-2567-7
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783708925677
- Jahr 2025
- Größe H207mm x B139mm x T36mm
- Gewicht 610g
- Herausgeber facultas.wuv Universitäts
- Genre Philosophie-Lexika
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 504
- GTIN 09783708925677