Europäische Industriepolitik und unternehmerische Innovationsentscheidungen

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Details

Im Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft wurden durch Titel XV und XIII die Technologie- und Industriepolitik mit dem Ziel aufgenommen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken. In dieser Arbeit wird mit einem non-tournament-Modell gezeigt, wie sich der Instrumenteneinsatz der EU-Kommission auf die unternehmerischen Entscheidungen über Innovation negativ auswirken kann. Aufbauend auf diesem modelltheoretischen Ergebnis untersucht der Autor die Wirkung der Rechtsregeln auf das Verhalten der Unternehmen im Innovationsprozeß. Rechtsregeln, bei denen eine spontane Handelnsordnung entsteht, werden bei der Erzeugung neuen Wissens als effizient angesehen. Unter dieser Voraussetzung erbringt der EG-Vertrag eine ernst zu nehmende Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Gemeinschaft.

Autorentext

Der Autor: Hagen Rüdiger Fischer wurde 1965 geboren. Von 1984-1986 studierte er Mathematik und Philosophie, von 1986-1992 Volkswirtschaftslehre an der Universität Karlsruhe. Nach dem Abschluß als Diplom-Volkswirt und zwischenzeitlichem Aufenthalt am Institut von Laue-Langevin in Grenoble besuchte er von 1992-1994 ein verwaltungswissenschaftliches Aufbaustudium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mikroökonomik der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Promotion 1999.


Klappentext

Im Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft wurden durch Titel XV und XIII die Technologie- und Industriepolitik mit dem Ziel aufgenommen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken. In dieser Arbeit wird mit einem non-tournament-Modell gezeigt, wie sich der Instrumenteneinsatz der EU-Kommission auf die unternehmerischen Entscheidungen über Innovation negativ auswirken kann. Aufbauend auf diesem modelltheoretischen Ergebnis untersucht der Autor die Wirkung der Rechtsregeln auf das Verhalten der Unternehmen im Innovationsprozeß. Rechtsregeln, bei denen eine spontane Handelnsordnung entsteht, werden bei der Erzeugung neuen Wissens als effizient angesehen. Unter dieser Voraussetzung erbringt der EG-Vertrag eine ernst zu nehmende Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Gemeinschaft.


Inhalt
Aus dem Inhalt: Rechtsökonomische Analyse von Titel XV und XIII EGV vom 7.2.92 - Spieltheoretisches Modell des Innovations- und Imitationsprozesses bei FuE-Rivalität - Mögliche Wirkung des Instruments der FuE-Subventionierung - Technologiepolitik und Wettbewerb - Industriepolitik und Wettbewerb - Evolutionsökonomische Wertung des Modells - Wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783631350966
    • Auflage Neuausg.
    • Sprache Deutsch
    • Genre Volkswirtschaft
    • Größe H208mm x B148mm x T15mm
    • Jahr 1999
    • EAN 9783631350966
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • ISBN 978-3-631-35096-6
    • Titel Europäische Industriepolitik und unternehmerische Innovationsentscheidungen
    • Autor Hagen Fischer
    • Untertitel Dissertationsschrift
    • Gewicht 284g
    • Herausgeber Lang, Peter GmbH
    • Anzahl Seiten 192

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