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Europapolitik und innerstaatlicher Bezugsrahmen
Details
Seit Ende des Ost-West-Konfliktes zur Jahreswende 1989/90 stehen Frankreich wie Deutschland vor der Aufgabe, Ordnungsmodelle zu entwerfen, mit denen das europäische Staatensystem angesichts der Doppelherausforderung einer Weiterführung des EU-Integrationsprozesses bei Beitrittswunsch von immer mehr Kandidaten neu strukturiert werden kann. In der Studie weist der Autor nach, dass solche Modelle Frankreichs und Deutschlands in all ihren Divergenzen ihren Ursprung im spezifischen innerstaatlichen Bezugsrahmen beider Länder, in ihren politischen Systemen finden. Mit Hilfe zweier Begriffspaar-Variablen, Integration und Souveränität sowie innerstaatlicher Föderalismus und nationalstaatlich-unitarisches Modell werden die Europakonzeptionen Frankreichs und Deutschlands hergeleitet sowie deren Konstanten und Veränderungen als Konsequenz der EU-Osterweiterung herausgearbeitet. Am Beispiel konkreter europapolitischer Initiativen und Vertragswerke stellt sich der Leser einer Drei-Phasen-Entwicklung der deutschen bzw. französischen Europakonzeption, wie sie sich ab dem Wendejahr 1989 bis zum Abschluss der Regierungskonferenz von Nizza Ende des Jahres 2000 abbilden lässt.
Autorentext
Der Autor: Jochen Legleitner wurde 1967 in Neunkirchen/Saar geboren. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes sowie Politikwissenschaft an der Universität Trier. Nach mehreren studien- und berufsbegleitenden Auslandsaufenthalten in Frankreich im Anschluss an seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft von Prof. Dr. Werner Pommerehne (+), Universität des Saarlandes, wechselte er zur Landesbank Saar, wo er im Geschäftsbereich Frankreich arbeitet.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Souveränitätsbegriff und nationalstaatlich-unitarisches Modell Frankreichs, Integrationsbegriff und innerstaatlicher Föderalismus Deutschlands Historische Entwicklung und verfassungsrechtliche Grundlagen der französischen und deutschen Europakonzeption Die französische und deutsche Europakonzeption in der «Umbruchphase» (1989/90-1992): Konföderation der Nationalstaaten Frankreichs / Gesamteuropäische Integration Deutschlands Die französische und deutsche Europakonzeption in der «Stabilisierungsphase» (1993-1997): Formen differenzierter Integration zur Überwindung des französischen Souveränitätsdilemmas / Kerneuropa-Entwurf von Schäuble/Lamers Die französische und deutsche Europakonzeption in der «Annäherungsphase» (1998-2000): Konzeptionelle Gemeinsamkeiten von Fischers Föderationsentwurf mit dem Intergouvernementalen Föderalismus Frankreichs.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631510742
- Sprache Deutsch
- Auflage 03001 A. 1. Auflage
- Größe H210mm x B148mm x T18mm
- Jahr 2003
- EAN 9783631510742
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-631-51074-2
- Veröffentlichung 08.07.2003
- Titel Europapolitik und innerstaatlicher Bezugsrahmen
- Autor Jochen Legleitner
- Untertitel Herleitung und Entwicklung der deutschen und französischen Europakonzeption im Spannungsfeld von EU-Integration und Osterweiterung der Jahre 1989/902000
- Gewicht 416g
- Herausgeber Peter Lang
- Anzahl Seiten 318
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen