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Extraordinaire!
Details
A little known, idiosyncratic early modernism in Swiss visual art
Das künstlerische Schaffen von Psychiatriepatienten geniesst wachsende öffentliche Aufmerksamkeit und ist dennoch relativ wenig erforscht. In einem einzigartigen Forschungsprojekt an der Zürcher Hochschule der Künste wurde in den vergangenen 15 Jahren die um 1900 von den Insassen der psychiatrischen Anstalten sämtlicher Schweizer Kantone geschaffene Kunst erfasst und dokumentiert.
Dieses Buch präsentiert eine Auswahl dieser Werke, von denen die meisten noch nie öffentlich zu sehen waren. Die Patientinnen und Patienten schufen sie über längere Zeit mit grösster Hingabe und oftmals grosser technischer und künstlerischer Kompetenz. Sie verstanden ihre Kunst oder ihre Werke als Beitrag zum öffentlichen Leben, als Erfindung oder Ausdruck von Gedankengebäuden, aber auch als Kritik an den Anstalten und als Ausgleich zum eintönigen Alltag. Extraordinaire! lässt die Urheberinnen und Urheber zu Wort kommen und zwingt uns, unseren Kunstbegriff zu überdenken.
Das Buch erscheint anlässlich von Ausstellungen in der Sammlung Prinzhorn (Heidelberg, Hebst 2018), im Kunstmuseum Thun (Früjahr 2019) und im LENTOS Kunstmuseum Linz (Sommer 2019).
Autorentext
Katrin Luchsinger ist Kunsthistorikerin und lehrt und forscht an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK zum Wechselverhältnis von Kunst, Psychologie und Psychiatrie um 1900 und zur frühen Moderne.
Helen Hirsch ist diplomierte Psychiatriekrankenschwester und Kunsthistorikerin und seit 2007 Direktorin des Kunstmuseums Thun.
Thomas Röske ist Kunsthistoriker und seit 2002 Leiter der Sammlung Prinzhorn am Universitätsklinikum Heidelberg.
Klappentext
Das künstlerische Schaffen von Psychiatriepatienten geniesst seit einigen Jahren wachsende öffentliche Aufmerksamkeit und ist dennoch relativ wenig erforscht. In einem einzigartigen Forschungsprojekt an der Zürcher Hochschule der Künste wurde in den vergangenen 15 Jahren die um 1900 herum von den Insassen der psychiatrischen Anstalten sämtlicher Schweizer Kantone geschaffene Kunst erfasst und dokumentiert. Dieses Buch präsentiert eine Auswahl dieser Werke, von denen die meisten noch nie öffentlich zu sehen waren. Die Patientinnen und Patienten schufen sie über längere Zeit mit grösster Hingabe und oftmals grosser technischer und künstlerischer Kompetenz. Sie verstanden ihre Kunst - oder ihre Werke - als Beitrag zum öffentlichen Leben, als Erfindung oder Ausdruck von Gedankengebäuden, aber auch als Kritik an den Anstalten und als Ausgleich zum eintönigen Alltag. Dieses Feld der Kunst ist von der Dynamik normativer Setzungen und in deren Folge von Ein- und Ausschliessen geprägt. «Extraordinaire!» gibt einer Verunsicherung über unser Kunstverständnis Raum, die dazu zwingt, unseren Kunstbegriff zu überdenken, sodass auch diese Werke erforscht und befragt werden können und ihre Urheberinnen und Urheber zu Wort kommen.
Zusammenfassung
A little known, idiosyncratic early modernism in Swiss visual art
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Englisch, Deutsch
- Warnhinweis Warnhinweis: Sicherheitshinweis entsprechend Art,9 Abs,7 S,2 der GPSR entbehrlich
- Beiträge von Helen Hirsch, Katrin Luchsinger, Anna Lehninger, Thomas Röske, Sigrid Schade, Elisabeth Telsing, Martina Wernli
- Schöpfer Katrin Luchsinger, Anna Lehninger, Sigrid Schade, Martina Wernli
- Autor Helen Hirsch , Katrin Luchsinger , Anna Lehninger
- Titel Extraordinaire!
- Veröffentlichung 31.10.2018
- ISBN 978-3-85881-604-7
- Format Fester Einband
- EAN 9783858816047
- Jahr 2018
- Größe H240mm x B170mm x T30mm
- Untertitel Unbekannte Werke aus psychiatrischen Einrichtungen in der Schweiz um 1900
- Gewicht 954g
- Herausgeber Scheidegger & Spiess
- Editor Katrin Luchsinger, Helen Hirsch, Thomas Röske
- Auflage 1. A.
- Genre Bildende Kunst
- Lesemotiv Entdecken
- Anzahl Seiten 320
- GTIN 09783858816047