Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Extremer sozialer Rückzug junger Menschen
Details
Der Band bietet einen systematischen Überblick über das Phänomen extremer sozialer Rückzüge junger Menschen, das in Japan unter dem Begriff Hikikomori bekannt ist. Dieser Begriff bezeichnet die langfristige Selbstisolation junger Menschen vor der Gesellschaft, ohne dass vorrangig eine psychische Erkrankung vorliegt. Die Person im sozialen Rückzug wird zumeist - allerdings ohne einen direkten Kontakt - durch ihre Familie versorgt. Das Buchprojekt nähert sich dem Thema umfassend aus einer interdisziplinären Sicht. Dabei geraten nicht nur das Individuum selbst, sondern das gesamte Familiensystem sowie die es umgebenden kulturellen und gesellschaftliche Bedingungen in den Blick. Vor dem Hintergrund einiger Fallbeispiele wird diskutiert, ob der Rückzug von jungen Menschen aus der Gesellschaft auch in Deutschland sinnvoll mit dem Phänomen Hikikomori beschrieben werden kann. Denn während in Japan seit den 1990 Jahren auch auf staatlicher Ebene vielfältige unterstützende Präventions- und Interventionsformen entwickelt wurden, fallen in Deutschland junge Menschen im extremen sozialen Rückzug und ihre Angehörigen bislang durch fast alle Raster.
Autorentext
Sabina Stelzig ist promovierte Soziologin mit dem Schwerpunkt familiale Lebensformen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Soziale Arbeit.
Katja Weidtmann ist Professorin für Familienpsychologie und Familienberatung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Soziale Arbeit.
Patrick Wöckel hat einen Bachelor in Sozialpädagogik und einen Master in den Angewandten Familienwissenschaften abgeschlossen. Er ist zurzeit im Fachamt Jugend- und Familienhilfe Hamburg-Mitte als Netzwerkmanager im Zuwendungs- und Projektmanagement beschäftigt.
Yasmin Hill ist diplomierte Erziehungswissenschaftlerin und hat einen Master in den Angewandten Familienwissenschaften abgeschlossen. Derzeit arbeitet sie an der Universität Cambridge im Mental Health Change Programme, das darauf abzielt, das Unterstützungssystem der Hochschule für Studierende im Bereich der psychischen Gesundheit zu verbessern.
Inhalt
- Hikikomori in Japan.- Extremer sozialer Rückzug junger Menschen außerhalb Japans.- Entwicklungsaufgaben und gesellschaftliche Herausforderungen junger Menschen im post-pandemischen Deutschland.- Extremer sozialer Rückzug junger Menschen in Deutschland.- Interventions- und Präventionsansätze bei Hikikomori beziehunsweise extremem sozialem Rückzug (ESR).- Staatliche Unterstützungsmöglichkeiten und Versorgungslücken von Extremen sozialem Rückzug in Deutschland.- Fazit und Ausblick.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658481599
- Sprache Deutsch
- Größe H210mm x B148mm
- Jahr 2025
- EAN 9783658481599
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-48159-9
- Veröffentlichung 09.07.2025
- Titel Extremer sozialer Rückzug junger Menschen
- Autor Sabina Stelzig , Katja Weidtmann , Patrick Wöckel , Yasmin Hill
- Untertitel Hikikomori in Deutschland?
- Herausgeber Springer Gabler
- Anzahl Seiten 284
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft