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Figur - Personalität - Verhaltenstheorien
Details
Die Arbeit verbindet zwei einander nicht berührende Forschungsrichtungen: die narratologische Figurentheorie und die Cultural and Literary Animal Studies. Auf der Basis abstrakter Personenbegriffe zielt die Arbeit auf eine Revision der Figurentheorien, die eher auf menschliche als auf tierische Figuren und fiktive Tiere zugeschnitten sind. Für die textanalytische Arbeit wird ein Beschreibungswerkzeug entwickelt, das mit Rücksicht auf historische Geisttheorien graduelle Unterschiede der Personalisierung fiktiver Tiere in literarischen Erzählungen greifbar macht. Darauf aufbauend zeigt die Arbeit für die literarische Interpretation die Relevanz erstens von Anthropologien, zweitens der in den Kulturwissenschaften kaum beachteten literarischen Konventionen der Figurengestaltung und drittens der in den Figurentheorien unberücksichtigten zeitgenössischen Verhaltenstheorien über Tiere. Eine Neuinterpretation von E. T. A. Hoffmanns Kater Murr, die den Roman nicht auf die tierfabelhafte Philistersatire reduziert, sondern auch der intentional angelegten Problematisierung menschlicher Erklärungsversuche von Tierverhalten und -geist Rechnung trägt, zeigt schließlich den Gewinn der entwickelten Beschreibungssprache.
Autorentext
*1986, Studium der Philosophie und Germanistik von 2006 bis 2011 an der Universität Würzburg; zunächst Tätigkeit in einem Münchner Sofwareunternehmen, danach wissenschaftlicher Mitarbeiter und Arbeit an der Dissertation im Fachbereich für neuere deutsche Literatur in Würzburg.
Klappentext
Die Arbeit verbindet zwei einander nicht berührende Forschungsrichtungen: die narratologische Figurentheorie und die Cultural and Literary Animal Studies. Auf der Basis abstrakter Personenbegriffe zielt die Arbeit auf eine Revision der Figurentheorien, die eher auf menschliche als auf tierische Figuren und fiktive Tiere zugeschnitten sind. Für die textanalytische Arbeit wird ein Beschreibungswerkzeug entwickelt, das mit Rücksicht auf historische Geisttheorien graduelle Unterschiede der Personalisierung fiktiver Tiere in literarischen Erzählungen greifbar macht. Darauf aufbauend zeigt die Arbeit für die literarische Interpretation die Relevanz erstens von Anthropologien, zweitens der in den Kulturwissenschaften kaum beachteten literarischen Konventionen der Figurengestaltung und drittens der in den Figurentheorien unberücksichtigten zeitgenössischen Verhaltenstheorien über Tiere. Eine Neuinterpretation von E. T. A. Hoffmanns Kater Murr, die den Roman nicht auf die tierfabelhafte Philistersatire reduziert, sondern auch der intentional angelegten Problematisierung menschlicher Erklärungsversuche von Tierverhalten und -geist Rechnung trägt, zeigt schließlich den Gewinn der entwickelten Beschreibungssprache.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Figur - Personalität - Verhaltenstheorien
- Veröffentlichung 11.08.2013
- ISBN 978-3-639-47331-5
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783639473315
- Jahr 2013
- Größe H220mm x B150mm x T8mm
- Autor Julian Schröter
- Untertitel Zu einer Theorie fiktiver Tiere in Erzhlungen der Romantik
- Gewicht 179g
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Anzahl Seiten 108
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- GTIN 09783639473315