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Fiktion Opfer Österreich und die langen Schatten des Nationalsozialismus und der Dollfuß-Diktatur
Details
In diesem Band der Reihe "Österreich - Zweite Republik analysiert der Zeithistoriker Oliver Rathkolb die Rolle des staatlichen Österreichs und der Österreicherinnen und Österreicher als "Opfer des Nationalsozialismus. Viele nahmen sich in ihrem Selbstverständnis als Opfer des NS-Regimes wahr und blendeten gleichzeitig die Akzeptanz des Nationalsozialismus und die Kollaborationen mit dem menschenverachtenden NS-Terrorregime aus. Die eigentlichen Opfer - vor allem Jüdinnen und Juden - wurden in der öffentlichen Erinnerung an den Rand gedrängt. Diese mangelnde Übereinstimmung mit der gesellschaftlichen Realität und mit dem konkreten Verhalten vieler Österreicherinnen und Österreicher während der NS-Zeit sollte von Anfang an die Basis für "die zentrale Staatsdoktrin der Nachkriegszeit bilden. Dadurch wurden aber auch die kulturellen und politischen Anschluss-an-Deutschland-Vor stellungen beendet. Denn Täternation waren aus dieser Opferperspektive primär die "Preußen, alle "Reichsdeutschen vor 1938, aber auch die vertriebenen Volksdeutschen (mit Ausnahme der "Altösterreicher).
Autorentext
Oliver Rathkolb, Dr. iur., Dr. phil., Univ.-Prof. am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und Institutsvorstand; Herausgeber der Fachzeitschrift "zeitgeschichte" und der Reihe "Zeitgeschichte im Kontext"; ausgezeichnet mit dem Donauland-Sachbuchpreis Danubius 2005 und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2005 (Die paradoxe Republik. Österreich 1945-2005, Zsolnay Verlag); 2012 Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaften, 2015 Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien, 2016 Großes silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich; Vorsitzender der Jury des Theodor-Körner-Preises für Wissenschaft und Kunst; Mitglied des internationalen wissenschaftlichen Beirats des Hauses der Europäischen Geschichte, Europäisches Parlament/Brüssel und des Jüdischen Museums Wien, Vorsitzender des internationalen wissenschaftlichen Beirats des Hauses der Geschichte Österreich.
Klappentext
In diesem Band der Reihe "Österreich - Zweite Republik" analysiert der Zeithistoriker Oliver Rathkolb die Rolle des staatlichen Österreichs und der Österreicherinnen und Österreicher als "Opfer" des Nationalsozialismus. Viele nahmen sich in ihrem Selbstverständnis als Opfer des NS-Regimes wahr und blendeten gleichzeitig die Akzeptanz des Nationalsozialismus und die Kollaborationen mit dem menschenverachtenden NS-Terrorregime aus. Die eigentlichen Opfer - vor allem Jüdinnen und Juden - wurden in der öffentlichen Erinnerung an den Rand gedrängt. Diese mangelnde Übereinstimmung mit der gesellschaftlichen Realität und mit dem konkreten Verhalten vieler Österreicherinnen und Österreicher während der NS-Zeit sollte von Anfang an die Basis für "die" zentrale Staatsdoktrin der Nachkriegszeit bilden. Dadurch wurden aber auch die kulturellen und politischen Anschluss-an-Deutschland-Vor stellungen beendet. Denn Täternation waren aus dieser Opferperspektive primär die "Preußen", alle "Reichsdeutschen" vor 1938, aber auch die vertriebenen "Volksdeutschen" (mit Ausnahme der "Altösterreicher").
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783706556651
- Schöpfer Petra Mayrhofer
- Beiträge von Petra Mayrhofer
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B140mm x T9mm
- Jahr 2017
- EAN 9783706556651
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-7065-5665-1
- Veröffentlichung 19.12.2017
- Titel Fiktion Opfer Österreich und die langen Schatten des Nationalsozialismus und der Dollfuß-Diktatur
- Autor Oliver Rathkolb
- Untertitel Mit einer Chronologie von Petra Mayrhofer
- Gewicht 184g
- Herausgeber StudienVerlag
- Anzahl Seiten 120
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen