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Frankens Policey
Details
In der Antike entworfen, im Mittelalter geboren, in der Neuzeit umgesetzt - die "gute" Policey veränderte Gesellschaft und Lebenswelten nachhaltig. In Franken entwarf man unter geistlichen wie weltlichen Grund-, Vogtei- und Gerichtsherren eine Vielzahl an Dekreten, Erlassen, Verordnungen, Verboten oder Reglements. In ihrer Summe hießen sie Policey.
Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und seinen Regionen - die Franconia präsentiert sich unter einem Brennglas herausgehoben - setzten Institutionen und Kanzleien, Räte und Regierende auf eine in der Antike entworfene, im Mittelalter geborene und in der Frühen Neuzeit ausgereifte Form zur Vermittlung allgemeiner Wertmaßstäbe. Diese Gesetzgebung war - trotz Scheidung in spezielle bis allgemeine, Orte und Personen konkret oder pauschal berührende Materien - vor der Nationenbildung des 19. Jahrhunderts umfassend angelegt. Als gute Policey - im Unterschied zur heutigen Polizei als staatlichem Vollzugsorgan - gliederte sie sich in ordinationes speciales (Kleider- und Luxusordnungen; Kirchen- und Sonntagsschutz; Bier-, Wein- und Branntweingebote; Jagd-, Bau-, Markt-, Wirtshaus-, Gesundheits-, Trauer- oder Ehevorschriften; Glücksspiel- und Lottoverbote usw.), imperiales (Länder- und Reichsordnungen) und provinciales (Gebiets-, Städte-, Markt-, Wald- und Dorfordnungen).
Autorentext
Prof. em. Dr. Wolfgang Wüst studierte Geschichte und Anglistik an den Universitäten Augsburg und Edinburgh (GB) und war von 2000 bis 2019 Lehrstuhlinhaber für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft e.V.
Klappentext
Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und seinen Regionen - die Franconiä präsentiert sich unter einem Brennglas herausgehoben - setzten Institutionen und Kanzleien, Räte und Regierende auf eine in der Antike entworfene, im Mittelalter geborene und in der Frühen Neuzeit ausgereifte Form zur Vermittlung allgemeiner Wertmaßstäbe. Diese Gesetzgebung war - trotz Scheidung in spezielle bis allgemeine, Orte und Personen konkret oder pauschal berührende Materien - vor der Nationenbildung des 19. Jahrhunderts umfassend angelegt. Als gute Policey - im Unterschied zur heutigen Polizei als staatlichem Vollzugsorgan - gliederte sie sich in ordinationes speciales (Kleider- und Luxusordnungen; Kirchen- und Sonntagsschutz; Bier-, Wein- und Branntweingebote; Jagd-, Bau-, Markt-, Wirtshaus-, Gesundheits-, Trauer- oder Ehevorschriften; Glücksspiel- und Lottoverbote usw.), imperiales (Länder- und Reichsordnungen) und provinciales (Gebiets-, Städte-, Markt-, Wald- und Dorfordnungen).
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783534405671
- Sprache Deutsch
- Größe H210mm x B148mm x T31mm
- Jahr 2021
- EAN 9783534405671
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-534-40567-1
- Titel Frankens Policey
- Autor Wolfgang Wüst
- Untertitel Alltag, Recht und Ordnung in der Frühen Neuzeit
- Gewicht 620g
- Herausgeber Herder Verlag GmbH
- Anzahl Seiten 384
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Mittelalter
- Auflage 1. Auflage