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Freiwillig gewählt, gottgewollt oder schicksalhaft erlitten
Details
Aktuelle Diskussionen über den Umgang mit Armut und Verzicht haben eine lange Vorgeschichte. Die westlichen christlichen Gesellschaften zeichnen sich seit der Spätantike durch eine ambivalente Wahrnehmung von Armut aus: Die Christusnachfolge beinhaltete auch freiwillige Armut sowie die Aufgabe von allem Besitz und weltlichen Bindungen; dieser persönlichen, freiwilligen Armut professioneller Religioser stand die unfreiwillige Armut breiter Massen der Bevölkerung gegenüber. Bis zur Reformation galten die Armen als Teil der göttlichen Weltordnung, aufgrund ihrer Armut wurde ihnen eine besondere Nähe zu Gott zugeschrieben. Daher waren sie Empfänger von Almosen und Armenstiftungen und sollten als Gegenleistung für die Schenkenden beten. Doch man unterschied zwischen würdigen und unwürdigen Armen: Diejenigen, die arbeitsfähig waren, sollten keine Almosen erhalten, ein obrigkeitliches Armutsregime mit Arbeitshäusern etablierte sich in der Reformation. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten die verschiedenen Formen von Armut und Verzicht und deren Wandel vom 4. bis zum 19. Jahrhundert.
Autorentext
Christine Kleinjung ist Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Potsdam.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783593519685
- Editor Christine Kleinjung
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. A.
- Größe H231mm x B152mm x T13mm
- Jahr 2025
- EAN 9783593519685
- Format Paperback
- ISBN 978-3-593-51968-5
- Veröffentlichung 30.11.2025
- Titel Freiwillig gewählt, gottgewollt oder schicksalhaft erlitten
- Untertitel Armut und Verzicht in der Vormoderne
- Gewicht 338g
- Herausgeber Campus Verlag GmbH
- Anzahl Seiten 210
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Neuzeit bis 1918